
Renate Krößner wurde als „Solo Sunny“ zum bekanntesten Gesicht der Defa – und war viel mehr als das. Davon zeugt der Nachlass der 2020 verstorbenen Künstlerin. Er gehört nun dem Filmmuseum.

© Ronny Budweth
Potsdam ist Filmstadt. Das Filmmuseum Potsdam widmet sich dem filmischen Erbe, die Babelsberger Studios holen Kinoproduktionen nach Potsdam, das Thalia-Kino lädt internationale Filmemacher zu Premieren nach Babelsberg. Die Film-Uni veranstaltet mit den Sehsüchten eines der größten Studierenden-Filmfestivals weltweit. Aktuelles über Potsdamer Filmkunst lesen Sie hier.

Renate Krößner wurde als „Solo Sunny“ zum bekanntesten Gesicht der Defa – und war viel mehr als das. Davon zeugt der Nachlass der 2020 verstorbenen Künstlerin. Er gehört nun dem Filmmuseum.

Regisseurin Sandra Prechtel hat den Potsdamer Filmpreis „Clio“ erhalten. Damit wurde ein über seine Zeit hinaus gefährlicher Künstler geehrt: der Theatermann und Autor Einar Schleef.

Am 7. November wird zum 13. Mal der Deutsche Filmmusikpreis vergeben. Unter den Nominierten: ein Professor der Filmuni Babelsberg, der auch Mitglied der Oscar-Akademie ist.

Aktuell erinnert nur ein provisorisches Schild an den Ursprung der Freiheitslinde, die 1990 vom Bürgerrechtler Rudolf Tschäpe gepflanzt wurde. Der Kreisverband der Grünen fordert eine „würdige Kennzeichnung“.

Wie die Friedliche Revolution, der Abzug des Militärs und der Zuzug aus Osteuropa Potsdam prägten, beleuchtet eine Reihe mit Filmen, Führungen und Zeitzeugengesprächen.

Bei einem Wettbewerb hatte die Bauverwaltung nach Gestaltungsideen gesucht. Diese zeigen die Vision eines wieder frei zugänglichen Uferwegs in Babelsberg.

Sie war schon fast reif für die Fällung, doch dank Retrenchment Pruning erhielt die 1990 gepflanzte Freiheitslinde wieder ihr volles Laub zurück. Die Methode ist aber kein Wundermittel – und nicht billig.

25 Jahre lang war es zu: In diesem Sommer öffnet das Kino Defa70 punktuell wieder seine Türen. Unter den beiden letzten Filmen ist einer mit Banden nach Potsdam.

Am 14. Dezember veranstaltet das Filmmuseum Potsdam das erste Schulfilmfestival der Stadt. Weiterführende Schulen können ab sofort Filme einreichen.

Für ihren Abschlussfilm erhielt Maryna Vroda 2023 den Preis für die beste Regie beim Filmfestival in Locarno. Erzählt wird vom Alltag in der postsowjetischen Ukraine.

Von aktuellen Produktionen bis zu Defa-Klassikern: Noch bis 19. August zeigt das Filmmuseum Potsdam Filme für Kinder. Auf dem Programm stehen Hasen, Teddybären und Geschichten von Astrid Lindgren.

Sechs Filme konkurrieren 2026 um den Preis für den besten Film zu einem historischen Thema. Auch der neue Schirmherr ist im Programm des begleitenden Filmfestivals zu sehen.

Potsdams Rathauschefin Noosha Aubel stellte sich Fragen zu queeren Themen. Die parteilose Politikerin konnte jedoch wenig zur konkreten Umsetzung von Projekten sagen.

Eine Kooperation bringt das traditionsreiche Studio und den MediaTech Hub Potsdam zusammen. Zusammen wollen sie neue Technologien in die Filmproduktion bringen.

Wie holt man eine Novelle von Stefan Zweig in die Gegenwart einer Bowlinghalle? Drehbuchautor Florian Plumeyer berichtet davon am 28. April im Filmmuseum Potsdam.

Barrierearm und ohne Herunterladen: Mit der kostenfreien App des Filmmuseums Potsdam können Fans die Sammlung und Spuren des Films in der Stadt erkunden.

Eine Schüler-Jury hat 30 Kurzfilme gesichtet und ihre Favoriten bestimmt. Im Potsdamer Filmmuseum ist die Auswahl am Wochenende zu sehen.

Treibhausgase und schmelzende Gletscher: Das grüne Filmfestival sucht vom 28. bis zum 31. Mai im Filmmuseum wieder nach Antworten auf Klimaschutzfragen – mit Optimismus.

Zwei Alumni-Gründungen entwickeln im Startbüro kreative Projekte weiter – von einem politischen Videospiel bis zu internationalen Arthouse-Filmen.

Vier Potsdamer Museen laden 2026 jeweils zum Quartalsende einen Tag lang erneut zum freien Eintritt ein. Am 27. März geht es los.

Die „Internationalen Wochen gegen Rassismus“ werben bundesweit für Menschenwürde. In Potsdam finden im Filmmuseum, im Thalia-Kino und in der Gedenkstätte Lindenstraße Veranstaltungen statt.

Der Fachbeirat argumentiert: Sollte die Stadt Potsdam ihre Zuwendung für das Brandenburg Museum einstellen, sende das nicht nur kulturpolitisch besorgliche Signale. Es würden auch Millionen Euro verspielt.

Erstmals werden die Internationalen Wochen gegen Rassismus am 16. März in Potsdam eröffnet. Es soll ein Zeichen für demokratische Werte gesetzt werden.

Erinnerungsarbeit gehört für die Babelsberger Universität schon lange zum Kerngeschäft, war aber bislang nicht gebündelt sichtbar. Das soll sich künftig ändern.

Die Berlinale ist vorbei, nun zeigt das Potsdamer Filmmuseum, was der filmische Nachwuchs zu bieten hat – allerdings ohne Beteiligung aus Babelsberg.

Die Filmteams präsentieren Werke mit politischem Gehalt: Einen vom Fall Relotius inspirierten Film über Journalismus und einen Animationsfilm über Kinder unter Pinochet.

Studentische Filme bieten andere Blicke auf die DDR: Die Filmuni arbeitet an der Digitalisierung der Schätze. Durch drastisch gekürzte Förderung ist das in Gefahr.

Das Traditionsunternehmen blickt nach einer längeren Flaute wieder positiv in die Zukunft und will jetzt zum KI-Vorreiter der Branche werden. Wer gerade im Studio dreht, bleibt jedoch bis auf eine Ausnahme geheim.

Erstmals hat das Filmmuseum Potsdam einen eigenen Raum für Vermittlungsarbeit. Dort soll gelernt und gearbeitet, aber auch geplaudert und gefaulenzt werden.

Am 15. März werden zum 98. Mal die wohl wichtigsten Filmpreise verliehen. Auch Produktionen mit Beteiligung aus der Region um Potsdam sind im diesjährigen Oscarrennen.

Bundesweit mehr als 20.000 Menschen hat das in Potsdam entwickelte VR-Zeitzeugenprojekt erreicht. Was die Macherinnen dabei gelernt haben und wie es weitergeht.

In seiner 35. Ausgabe blitzt, funkelt, glänzt und flimmert Potsdams Festival für Alte Musik: Es geht um alles, was Licht bringt. Auch ein Caravaggio Gemälde wird zum Leben erweckt.

Bis April tourt das Festival des Umwelt- und Naturfilms mit 58 Filmen durch Brandenburg. Die Schirmherrschaft übernimmt Brandenburgs Agrarministerin Hanka Mittelstädt.

In der Veranstaltungsreihe „Dialoge mit der Gegenwart“ steht der deutsche Filmregisseur Konrad Wolf und sein außergewöhnliches Werk über den spanischen Hofmaler im Mittelpunkt.

Auf der Suche nach Inspiration für den letzten Tag des Jahres? Silvesterlauf, Kinobesuch oder Schwof im Stil der 20er-Jahre – in Potsdam ist viel los und für diese Veranstaltungen gibt es noch Karten.

Darlehnszahlungen belasten die Bilanz des Studis. Der Vorstandsvorsitzende Jörg Bachmaier zeigt sich dennoch optimistisch. Neue Produktionen sollen 2026 für Aufschwung sorgen.

Bis Januar kann man im Filmmuseum Potsdam mit der Filmreihe „Reel Unicorns“ sein Ausstellungserlebnis vertiefen. Am Freitag startet sie mit einem Halloween-Double-Feature.

Das Filmmuseum Potsdam lädt zur Themenführung ein. Im Schaudepot wird gezeigt, wie historische Filmobjekte untersucht, dokumentiert und für die Zukunft erhalten werden.

Der Film „#Schwarze Schafe“ soll Absurditäten zwischen Beziehungen, Nachhaltigkeit und Drogenhandel aufdecken. Regisseur Oliver Rihs stellt sich beim Filmgespräch der Kritik oder Fragen.

Im hinteren Teil der Dauerausstellung finden bis Ende Dezember Umbauarbeiten statt. Entstehen soll ein Raum für Vermittlungsangebote. Das Museum bleibt offen.
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