Sport: Bälle wie Bonbons
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Sí, Señor. Bei Schalke ruft man Torschütze Raúl nur mit spanischer Anrede. Foto: dapd

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Sport: Bälle wie Bonbons

Mit drei Toren widerlegt Schalkes Raúl alle Kritiken

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Es kommt nicht selten vor, dass Kinder ihren Vater fragen: Bringst du uns was mit? Das kann sogar einem millionenschweren, hoch dekorierten Fußballprofi wie Raúl passieren. Als Mann, der sich fast alles kaufen kann, muss er sich etwas Besonderes einfallen lassen, ein paar Bonbons reichen da nicht. Was könnte er nur mitbringen? Einen Fußball zum Beispiel. Na ja, nicht irgendeinen Fußball, sondern einen, mit dem in der Bundesliga gespielt wurde, einer, den der berühmte Herr Papa dreimal in einem Spiel ins Tor befördert hat. Also schnappte er sich nach dem 4:0 des FC Schalke gegen Werder Bremen die Kugel und eilte zum Schiedsrichter mit der Bitte, sie als Souvenir mit nach Hause nehmen zu dürfen. „Ich habe ihn gefragt, ob ich das darf“, sagt Raúl. Knut Kircher habe „erst gelacht“, ihm dann aber „mit einer netten Geste den Ball gegeben“.

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