England - Deutschland in Wembley: Die brave Klasse von 1966
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Nur am Ball abgehoben. Wolfgang Weber (links) wehrt vor dem Engländer Martin Peters ab. Auch nach dem Tor der Engländer zum 3:2 köpfte Weber den Ball weg – was allerdings den Deutschen nichts mehr nützte.

© imago/United Archives International

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England - Deutschland in Wembley: Die brave Klasse von 1966

WM-Finale von Wembley 1966 – das damalige deutsche Team wurde nie so gewürdigt wie dessen Vorgänger und Nachfolger im deutschen Fußball.

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Es dauerte etwas, bis Wolfgang Weber auftauchte. „Heute? Wirklich? Ich dachte, wir treffen uns am Freitag ...“, sagte er am Telefon, angerufen vom Geißbockheim aus, auf dem Trainingsgelände des 1. FC Köln, wo er zum Gespräch über die WM 66 erwartet wurde. „Oje, ich muss da in meinem Terminkalender was verwechselt haben. Ich bin in einer halben Stunde da. Ich muss noch schnell duschen, ich hatte heute gärtnerische Aktivitäten.“ Weber erwähnte erst später, dass gärtnerische Aktivitäten für ihn auch heißt, die grünen Ufer des Rheins als Mitglied eines Kölner Bürgervereins von Müll zu befreien.

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