Sport: Eine Stadt kauft sich Frieden
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Sport: Eine Stadt kauft sich Frieden

Ingo Schmidt-Tychsen über das geplante Darlehen für Dynamo Dresden

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Gute Ideen haben viele Väter – aber letztlich ist es egal, wer sie gehabt hat. Die Stadt Dresden will dem schwer angeschlagenen Traditionsverein Dynamo Dresden ein Darlehen gewähren. 1,25 Millionen Euro sind im Gespräch, ohne den Kredit müsste der Verein wohl Insolvenz . Die Summe allerdings soll an eine wesentliche Bedingung geknüpft werden: Gewaltfreiheit im Stadion. Dynamos Fanszene ist nämlich berüchtigt für heftige Randale, das Problem ist schon seit Jahren ungelöst. Die Rechnung erscheint einfach. Bei weniger Gewalt auf den Rängen des Fußball-Regionalligisten sinken langfristig auch die Kosten für die Sicherheit. Fraglich ist, ob der Ansatz grundsätzlich funktioniert. Sind die Hooligans tatsächlich am Wohl ihres Vereins interessiert? Oder reicht es ihnen, in der siebten Liga herumzugurken, um dort die Maschendraht-Zäune nieder zu reißen?

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