Studie über Doping in Westdeutschland und Reaktionen der Politik
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Opfer einer Dopingmentalität: Dem Ruderer Peter-Michael Kolbe (vorne) wurde wie vielen anderen bundesdeutschen Athleten bei den Olympischen Spielen 1976 in Montreal eine besondere Spritze verabreicht. Sie sollte leistungssteigernd wirken, war jedoch kaum erprobt. Kolbe brach kurz vor dem Ziel ein und verlor als amtierender Weltmeister gegen den Finnen Pertti Karppinen.

© dpa

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Doping in der BRD: "Eine unwürdige Show"

Im Bundestag fielen in dieser Woche Abgeordnete über die Studie zum Doping in Westdeutschland her – weil sie kein Interesse an Aufklärung hatten, vermutet unser Autor Erik Eggers, der an der Studie beteiligt war.

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Die Volksvertreter hatten Aufklärung gefordert. Als Teilergebnisse unserer Studie „Doping in Deutschland“ durch Zeitungsberichte öffentlich wurden, und zwar ohne unsere Autorisierung, verlangte nicht nur die Opposition im Sportausschuss des Deutschen Bundestages in einer Sondersitzung Informationen darüber. Auch die FDP wollte Anfang August eine Sondersitzung, da „nach der Studie entgegen den bisherigen Vermutungen Doping auch von Seiten des Staates betrieben wurde“, wie deren Sportpolitiker Joachim Günther ausführte.

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