Sport: Elf Kämpfer sollt ihr sein
Cottbus will die Fans mit einer starken Leistung gegen Bayern versöhnen
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Auf ein weißes Laken hatten sie ihre Botschaft gesprüht, in Cottbus-Rot stand da: „Jetzt muss endlich Kampfgeist her, sonst bleiben unsere Plätze leer!“ Die Fans im Stadion der Freundschaft haben keine großen Ansprüche mehr nach 17 Punkten aus 23 Spielen und dem Tabellenplatz 18. Aber Leidenschaft, Wille, das sind sie in guter Eduard-Geyer-Tradition gewöhnt, das ist das Mindeste. „Das allein reicht nicht mehr“, sagt Steffen Heidrich, der Manager von Energie Cottbus. „Heute musst du in der Bundesliga die Waage zwischen Kampf und spielerischen Mitteln finden.“ Einige Fans tun sich schwer damit, dass Trainer Bojan Prasnikar so viel Wert auf schönen Fußball legt. Im letzten Spiel vor der Winterpause schien es, als hätte Prasnikar damit Erfolg: Hannover 96 wurde auseinandergeschraubt, mit 5:1. In der Rückrunde aber haben die Cottbuser in sechs Partien erst zwei Punkte geholt. Davon keinen zu Hause.
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