Sport: Frings und der Frust
Werders Kapitän kritisiert nach der 2:3-Niederlage gegen den 1. FC Nürnberg seine Kollegen
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Nicht ein einziges Mal haben die Werder-Profis in diesem Jahr den Bremer Freimarkt besucht. Ein Auftritt beim größten Volksfest des Nordens ist eigentlich Tradition beim wichtigsten Sportverein der Stadt, doch die herbstliche Terminhatz ließ dafür einfach keinen Raum. Andererseits bietet die Mannschaft derzeit auch keine Anlässe zum Feiern. Die 2:3 (1:1)-Heimniederlage gegen den 1. FC Nürnberg manifestiert einen neuen Tiefpunkt eines instabilen Ensembles, das keinerlei Konstanz in seine Auftritte bringt. Schlimmer noch: So offenkundig zerfiel das wacklige Werder-Gebilde gegen forsche Franken, dass Kapitän Torsten Frings Alarm schlug: „Einige Spieler kapieren nicht, was es heißt, für Werder Bremen zu spielen. Einige fahren nach Hause und haben gute Laune. Keiner macht sich einen Kopf, was es bedeutet, solch eine Chance liegen zu lassen.“
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