Fanrandale: Raketen in Saint-Etienne
Werder Bremen erreicht zwar die nächste Runde im Uefa-Cup, schämt sich aber für seine Anhänger.
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Saint-Etienne - Es ist nicht zu übersehen, dass die Stadt Saint-Etienne die beste Zeit hinter sich. Der Abzug der Waffenindustrie, die Wirtschaftskrise, die Einwohnerflucht, das alles nagt am Charme. Und jetzt hat sich auch noch der AS Saint- Etienne, der Stolz der Arbeiterstadt, so freudlos von der internationalen Fußball- Bühne verabschiedet. Werder Bremen ist quasi im Spaziergang ins Viertelfinale des Uefa-Cups gelangt. Das Weiterkommen hätte man als routinierte Pflichterfüllung abhaken können, wären nicht einige Wirrköpfe aus der Rolle gefallen. Unter den 500 Bremer Fans befanden sich etliche Randalierer, die nach den frühen Toren durch Sebastian Prödl und Claudio Pizarro reihenweise Böller und Feuerchen zündeten und Raketen in die Luft jagten. Tiefpunkt ihrer Missetaten: ein gemeingefährlicher Beschuss der französischen Fans mit Leuchtspurmunition.
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