
© Frank Willmann
Willmanns Kolumne: TeBe Berlin: Konfetti statt Pyro
In der Gegenwart hat Tennis Borussia Berlin eine böse Rutschpartie ins Nimmerland des Fußballs hinter sich. Mit dem Aufstieg in die Oberliga geht es nun wieder nach oben. Eine Ode an TeBe.
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Besuche bei Tennis Borussia Berlin versprühen für mich noch immer einen geheimnisvollen Odem. Vorbei an Bauwundern wie der Avus und dem Internationalen Congress Centrum Berlin, zeigt sich irgendwann der zwergenhafte Westberliner Funkturm. Nun ist es nicht mehr weit zum Mommse, dem mythischen Mommsenstadion von TeBe. Ein erster Hauch Kiefernduft umfächelt aus dem Grunewald unsere Nasen. Männer in eleganten Anzügen und Frauen mit entrücktem Lächeln lustwandeln zum Stadion. Ein Hauch von träger Eleganz. Die schönen Vorgärten der Siedlung Eichkamp wurden in der Vergangenheit von Ostberliner Fußballfreunden anlässlich der Spiele ihrer Klubs bei TeBe oft und gern geentert. Manch edle Rose schloss nach diesen Begegnungen für immer ihre Blüte. Als trauriges Opfer von Bierströmen und Pfeffibächen. Die rohen Gesellen hatten für die verzweifelten Hobbygärtner nur ein fieses Lachen übrig, indes Fürst Pücklers Nachfahren sich den Einfall der Hunnen ins Gedächtnis riefen.
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