Sport: Ungewohnt weit vorn
Bochum besiegt den HSV 2:1 und ist Tabellenführer
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Einwechslungen sind manchmal die reinste Glückssache. Da entschloss sich also Marcel Koller, der Trainer des Fußball-Bundesligisten VfL Bochum, für die Schlussphase Daniel Imhof einzuwechseln. Thomas Zdebel musste weichen. Imhof stand kaum auf dem Platz, da bekam er 30 Meter vor dem gegnerischen Tor den Ball. Er zog kompromisslos ab, und sein mächtiger Schuss schlug genau im Tor-Dreieck ein. Das 2:0 für Bochum gegen den Hamburger SV, ein Traumtor. Der HSV verkürzte durch einen von Rafael van der Vaart verwandelten Foulelfmeter zwar kurz danach auf 1:2 – doch das war dann auch schon der Endstand. Der VfL Bochum findet sich nun in der gänzlich ungewohnten Rolle des Bundesliga-Spitzenreiters wieder – zumindest für 19 Stunden. Der HSV wiederum erledigte in Bochum letztlich nur Business as Usual: Schon in der vorigen Saison hatten die Hamburger beide Spiele gegen diesen Gegner verloren.
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