
© Karumba/AFP
Berlin-Marathon: Von der Freizeitläuferin zur Grenzgängerin
Anke Esser kam beim Berlin-Marathon als beste Deutsche ins Ziel. Die 28-Jährige hat einen großen Schritt gewagt: Für ihren Traum ist sie weit weg gezogen.
Stand:
nun bevorzugt anzeigen lassen. Mehr erfahren oder direkt aktivieren.
An die zweite Rennhälfte des Berlin-Marathons kann sich Anke Esser nicht mehr erinnern. An gar nichts. Von diesen eineinhalb Stunden am Sonntag hat sie keine Bilder mehr im Kopf. „Ich bin in ein schwarzes Loch gelaufen“, sagt sie. Vielleicht ist es auch gut, dass Esser sich daran nicht mehr erinnert. Denn die zweite Rennhälfte verlief ganz anders, als sie es sich vorgenommen hatte. Die 28-Jährige aus Ostbevern im Münsterland wollte ihre persönliche Bestzeit von 2:43:14 Stunden deutlich unterbieten, auf 2:35 Stunden – mindestens. So wie sie auch schon im Vorjahr ihre Bestzeit in Berlin um fast elf Minuten verbessert hatte.
- showPaywall:
- true
- isSubscriber:
- false
- isPaid:
- true