WM in Russland: Was wird von Sotschi bleiben?
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Die russische Mannschaft trainiert vor dem Viertelfinale gegen Kroatien in Sotschi.

© Manu Fernandez/AP/dpa

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WM in Russland: Was wird von Sotschi bleiben?

Olympia, Confed-Cup, WM – die Sportwelt war Dauergast in der Stadt am Schwarzen Meer. Jetzt heißt es: Abschied nehmen vom Jahrmarkt der postmodernen Eitelkeiten. Ein Spaziergang.

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Ist das die berühmte Laterne, unter der Joachim Löw posiert hat? Mit der Sonnenbrille und dem eng anliegenden Shirt, im Hintergrund der blaue Himmel und das schäumende Meer... Die gestellten Fotos auf der Strandpromenade von Sotschi mögen den Bundestrainer in ein seltsames Licht getaucht haben, aber aus ästhetischer Sicht waren sie das Anspruchsvollste, was der deutsche Fußball bei der WM in Russland hinterlassen hat. „Sag mal, du bist doch Deutscher“, sagt Sergej, ein junger Russe, der unter der Woche in Sotschi arbeitet und 400 Kilometer weiter nördlich in Krasnodar zu Hause ist. Sergej lacht, großartiger Witz!, er fragt noch mal: „Also, was machst du hier? Ihr spielt doch gar nicht mehr mit?“

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