Fair Play: Was würde Che dazu sagen?
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Fair Play: Was würde Che dazu sagen?

Ingo Schmidt-Tychsen wünscht sich Fairness für kubanische Sportler.

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Mit olympischem Sportsgeist hat das nichts zu tun: Beim Qualifikationsturnier für Peking 2008 mussten zehn kubanische Fußballer gegen elf Honduraner antreten. Sieben der 18 Spieler Kubas hatten sich zuvor abgesetzt, einer fehlte gesperrt. Kein Wunder eigentlich – die Begegnung fand in Florida statt. Dem Bohneneintopf der eigenen Oma im Exil kann halt der beste Verteidiger nicht widerstehen. Die zehn, die geblieben waren, hielten bis zur 69. Minute ein 0:0 gegen die kleine Fußballmacht Honduras. Dann aber brach Kuba ein. 0:2 hieß es am Ende, Fidel Castro dürfte dennoch stolz sein auf seine roten Helden. Es ist nicht das erste Mal, dass kubanische Athleten von ihren Ausflügen nicht zurückkehren. Aber Kubaner, die in Unterzahl tapfer kämpfen, dazu noch im Feindesland – dass der alte Guerrillero das noch einmal erleben darf...

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