Sport: Wir sind dann mal am Strand
Wenn England die Mutter des Fußballs ist, dann ist Brasilien der Vater. Bei ihm zu Hause findet die Weltmeisterschaft 2014 statt, das ist seit Dienstag klar. Wir haben einen Tag in Brasilien verbracht.
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Morgens, Recife. 1,5 Millionen Einwohner, Nordosten. Zwischen der Straße und dem Strand liegen hier staubige Fußballfelder. Eines neben dem anderen, die Küste entlang. Ab zehn Uhr rollt der Ball. Schulkinder spielen elf gegen elf. Mit Leibchen, aber barfuß, versteht sich – Schuhe kann sich hier keiner leisten. Die löchrigen Tornetze bringt der Lehrer mit. Ab dem späten Nachmittag kommen die Männer auf den Platz. Ebenfalls barfuß und mit Leibchen. Es gibt feste Mannschaften, die in kleinen, privat organisierten Ligen gegeneinander antreten. Ob man mitspielen darf? „Nein, das hier ist zu wichtig. Frag doch mal unten am Strand“, sagt der Torhüter. Alle Plätze an der langen Promenade sind belegt.
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