Die Philosophie der Vergesellschaftung: Wohneigentum als Geldanlage ist schon fast Zweckentfremdung
zum Hauptinhalt
Hauskauf als Spiel - so kann Gesellschaft nicht funktionieren.

© / Martha von Maydell/mvmpapercuts.de

Tagesspiegel Plus

Die Philosophie der Vergesellschaftung: Wohneigentum als Geldanlage ist schon fast Zweckentfremdung

In Berlin will ein Volksbegehren Immobilienunternehmen wie die Deutsche Wohnen enteignen. Viel spricht dafür, dass so Freiheiten gewonnen werden.

Von
  • Daniel James
  • Heiner Koch
  • Esther Neuhann
  • Tim Wihl

Stand:

Sie nutzen Google? Sie können sich Artikel des Tagesspiegels in der Google-Suche
nun bevorzugt anzeigen lassen. Mehr erfahren oder direkt aktivieren.

Eingriffe ins Privateigentum stellen eine Beschneidung individueller Freiheiten dar. Das scheint aus liberaler Perspektive klar zu sein, und so erscheint auch das vom Berliner Senat angenommene Volksbegehren „Deutsche Wohnen & Co enteignen“ kritikwürdig. Bei genauerem Hinsehen verhält es sich jedoch komplexer. Zu dieser Komplexität gehört zwar, dass man die Vergesellschaftung, die Gegenstand des Volksbegehrens ist, auch unter ökonomischen und moralischen Gesichtspunkten betrachten kann. Uns geht es hier aber lediglich um den Gesichtspunkt der Freiheit.

showPaywall:
true
isSubscriber:
false
isPaid:
true
console.debug({ userId: "", verifiedBot: "false", botCategory: "" })