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Die Philosophie der Vergesellschaftung: Wohneigentum als Geldanlage ist schon fast Zweckentfremdung
In Berlin will ein Volksbegehren Immobilienunternehmen wie die Deutsche Wohnen enteignen. Viel spricht dafür, dass so Freiheiten gewonnen werden.
- Daniel James
- Heiner Koch
- Esther Neuhann
- Tim Wihl
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Eingriffe ins Privateigentum stellen eine Beschneidung individueller Freiheiten dar. Das scheint aus liberaler Perspektive klar zu sein, und so erscheint auch das vom Berliner Senat angenommene Volksbegehren „Deutsche Wohnen & Co enteignen“ kritikwürdig. Bei genauerem Hinsehen verhält es sich jedoch komplexer. Zu dieser Komplexität gehört zwar, dass man die Vergesellschaftung, die Gegenstand des Volksbegehrens ist, auch unter ökonomischen und moralischen Gesichtspunkten betrachten kann. Uns geht es hier aber lediglich um den Gesichtspunkt der Freiheit.
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