Wirtschaft: Ausländische Fonds machen Druck gegen Übernahmegesetz
Das deutsche Übernahmegesetz ist gerade einen Monat alt, da gerät es auch schon international unter Beschuss. Etablierte internationale Pensions- und Investmentfonds wehren sich gegen die kürzlich vom Bundestag verabschiedete neue Regelung.
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Das deutsche Übernahmegesetz ist gerade einen Monat alt, da gerät es auch schon international unter Beschuss. Etablierte internationale Pensions- und Investmentfonds wehren sich gegen die kürzlich vom Bundestag verabschiedete neue Regelung. Wie das Handelsblatt erfuhr, verlangen mehrere milliardenschwere Aktionärsvertreter in Briefen an den Vorsitzenden des Corporate-Governance-Ausschusses, Gerhard Cromme, die Kommission solle "den Aktionären eine bessere Praxis ermöglichen, als es das neue Gesetz erreicht". Bei Corporate Governance geht es um die Frage nach der optimalen Leitung und Kontrolle von Unternehmen und Konzernen. Die Cromme-Kommission soll bis zum Jahresende entsprechende Regeln dafür festlegen. Die Fonds verlangen, dass die Kommission Unternehmen dazu raten soll, ihre Aktionäre vor der Abwehr von Übernahme-Angriffen zu konsultieren.
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