DIW-Führungskräftemonitor: Frauen kommen nicht voran
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Setzt sich vehement für eine Erhöhung der Anzahl der Frauen in Führungspositionen ein: Familienministerin Manuela Schwesig.

© Soeren Stache / dpa

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DIW-Führungskräftemonitor: Frauen kommen nicht voran

Eine Frauenquote für Aufsichtsräte, ein geplantes Gesetz, das für Transparenz bei den Entgelten sorgen soll - es passiert viel. Trotzdem enthüllt nun eine Studie des DIW: Der Anteil weiblicher Führungskräfte in privaten Unternehmen stagniert.

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Der Anteil weiblicher Führungskräfte in deutschen Unternehmen wächst nicht mehr – allen politischen und gesellschaftlichen Bemühungen zum Trotz. Das ist das Ergebnis des Führungskräftemonitors 2015, den das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) am Dienstag in Berlin vorgestellt hat. Zwar ist der Anteil von Frauen in Führungspositionen seit 2001 von 22 Prozent auf 29 Prozent im Jahr 2013 gestiegen. Auf diesem Niveau bei knapp unter 30 Prozent verharrt der Wert aber nun schon seit 2008. Das DIW hat privatwirtschaftliche Unternehmen betrachtet, hier sind weibliche Angestellte mit 54 Prozent Anteil an der Belegschaft eigentlich in der Überzahl. Bei der Besetzung der Führungspositionen spiegelt sich dies allerdings nicht wider.

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