Neue Strategie für Thyssen-Krupp: Konzern will 4000 Stellen in Deutschland streichen
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Die Konzernspitze erwägt nun offenbar eine Holding-Struktur.

© Rolf Vennenbernd/dpa

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Neue Strategie für Thyssen-Krupp: Konzern will 4000 Stellen in Deutschland streichen

Thyssen-Krupp muss wegen der EU die Fusion mit der indischen Tata Steel absagen und bringt die Aufzüge an die Börse.

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Abgesehen von Volkswagen hat kein anderes Unternehmen in den vergangenen Jahren so viele – negative – Schlagzeilen produziert wie Thyssen-Krupp. Am Freitag war es mal wieder so weit. 6000 seiner gut 150 000 Arbeitsplätze will der Ruhrkonzern in den nächsten drei Jahren streichen, weil die Abspaltung des Stahlbereichs in ein Joint-Venture mit Tata abgeblasen werden musste. Die EU-Wettbewerbsbehörde hat das Vorhaben trotz „signifikanter Zugeständnisse“ beider Unternehmen untersagt, teilte Thyssen-Krupp mit. Das sei ein herber Schlag für die 27 000 Mitarbeiter, die Thyssen-Krupp im Stahl beschäftigt und für die der Konzern nun eine „umfangreiche Restrukturierung“ plant. Das Veto der EU-Behörde sei ein „Rückschlag“, erklärte Vorstandschef Guido Kerkhoff und kündigte eine „Kehrtwende“ an: „Wir bauen ein ganz neues Thyssen-Krupp.“

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