Gemeinwohl als Beruf: Mehr Männer für soziale Berufe
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Moderne Zeiten. Der Kindergarten in Westdeutschland galt bis in die 1990er hinein eher als fragwürdiger Aufbewahrungsort denn als pädagogische Einrichtung. Inzwischen hat sich das gravierend geändert. Ohne gute Kinderbetreuung lässt sich die Erwerbstätigenquote von Frauen nicht erhöhen.

© Philipp Schulze/dpa

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Gemeinwohl als Beruf: Mehr Männer für soziale Berufe

Von Kinderbetreuung bis Pflege: Gemeinwohlorientierte Jobs müssen attraktiver werden, sagen Forscher. Dabei geht es nicht nur ums Gehalt.

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Projekte können nicht schaden. Mit 47 Millionen Euro aus dem Europäischen Sozialfonds werden hierzulande rund 80 Maßnahmen zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen in der Sozialwirtschaft finanziert. Beispielsweise bemüht sich in Norddeutschland ein Altenheim um lebensphasenorientierte Personalführung. Dabei geht es schlicht um die Vereinbarkeit von Familie und Beruf; der Arbeitgeber nimmt Rücksicht auf die Belange der Arbeitnehmer – auf deren Alter und Gesundheit oder die Beanspruchung durch Kinder oder pflegebedürftige Angehörige. Es funktioniert: Das Altenheim bekommt jetzt eher Personal als vor dem Projekt.

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