
Der Chef der Techniker Krankenkasse hat ein Ende des dualen Versicherungssystems gefordert. „Wir sollten die private Krankenversicherung abschaffen, die gesetzliche aber auch“, sagte er dem „Spiegel“.

© imago images/Future Image/C.Hardt
Anders als bei gesetzlichen Krankenversicherungen kommt das Versicherungsverhältnis bei der PKV nicht durch ein Gesetz, sondern einen einen Vertrag zustande. In Deutschland kann eine PKV als Ergänzung oder anstatt einer gesetzlichen Krankenversicherung abgeschlossen werden. Voraussetzung ist, dass keine gesetzliche Pflichtversicherung besteht. Hier finden Sie News und Hintergründe zur PKV in Deutschland.

Der Chef der Techniker Krankenkasse hat ein Ende des dualen Versicherungssystems gefordert. „Wir sollten die private Krankenversicherung abschaffen, die gesetzliche aber auch“, sagte er dem „Spiegel“.

In Brandenburg bekommen verbeamtete Lehrer bald mehr Geld. Einen sich verschärfenden Konkurrenzkampf um Lehrkräfte fürchten Schulen in freier Trägerschaft dennoch nicht. Sie locken Pädagogen mit anderen Vorteilen.

Eine Expertenkommission soll eine umfassende Strukturreform der Pflegeversicherung vorschlagen. In der Gesundheitsökonomie werden vor allem zwei Lösungsansätze diskutiert.

Zum Tag der Deutschen Einheit spricht die Transformationsforscherin Maja Göpel über die Wahlen im Osten. Sie macht Vorschläge für mehr direkte Demokratie und die Kunst des Kompromisses.

Nächste Woche soll das Kabinett die Reform beschließen. Die SPD will nur zustimmen, wenn Privatversicherte einen Solidarbeitrag für die gesetzlichen Pflegekassen leisten. Der Chef des Kassen-Spitzenverbands mahnt zur Eile.

Der Gesundheitsminister plant, eine Regelung aus der Coronazeit auslaufen zu lassen. Müssen Eltern sich um ein krankes Kind kümmern, haben sie in Zukunft weniger lang Anspruch auf Kinderkrankengeld. Die Opposition kritisiert das Vorhaben.

Kaum hat der Kanzler sein Machtwort zur Notwendigkeit der Reformen gesprochen, wird das Paket vom Koalitionspartner zerfleddert. Das nährt Zweifel, ob Merz noch das Notwendige durchsetzen kann.

Mit seiner Äußerung zur Ungleichbehandlung von Privat- und Kassenpatienten brachte Merz die Debatte in Gang. Seine Generalsekretärin sagt, der Kanzler habe keine Bürgerversicherung im Sinn gehabt.

Auf eine Magenspiegelung wartet man ein halbes Jahr, bei anderen Fachärzten ist das ähnlich. Viele der Ärzte, bei denen ich lange Patientin war, hören auf. Wo soll das enden?

Friedrich Merz räumt aus Versehen die private Krankenversicherung ab, Elif Eralp und Manuela Schwesig sind sich in mancher Hinsicht zum Verwechseln ähnlich und wir versöhnen uns mit einem Leser.

Für die CDU/CSU-Fraktionssitzung hatte Friedrich Merz seine Reise zur UNO nach New York abgesagt. Er gesteht seine Mitverantwortung für die Wahlniederlagen ein, und wirbt erneut für Reformen.

Versehentlich stellt Kanzler Merz plötzlich die private Krankenversicherung infrage. Für Schwarz-Rot schafft er damit das nächste Dilemma. Das darf einem Kanzler nicht passieren.

Wohl aus Versehen rüttelt Bundeskanzler Merz an der Existenz der privaten Krankenversicherung. Die SPD freut das. Die Union bringt es in die Bredouille.

Nach Merz’ Äußerungen zum dualen Krankenkassensystem fordert Ex-Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) einen grundlegenden Umbau hin zur Bürgerversicherung.

Friedrich Merz hatte von einem „Gerechtigkeitsproblem“ gesprochen und eine Abkehr vom dualen System bei den Krankenkassen angedeutet. Nun heißt es: Ganz so war es nicht gemeint.

Krisen und KI verändern die Arbeitswelt. Kaum ein Job scheint noch sicher. Außer man schlägt eine Laufbahn im öffentlichen Dienst ein. Aber wird man da wirklich happy?

Immer mehr Kinder und Jugendliche überleben heute eine Krebserkrankung. Doch viele werden deswegen auch Jahrzehnte später noch von Behörden und Versicherungen benachteiligt. Was muss sich ändern?

Hunderttausende zahlen Osteopathie-Behandlungen selbst. Jetzt zeigt ein neuer Monitor: Belege für die Wirksamkeit bei Rückenschmerzen fehlen weitgehend. Was daraus für Patienten folgt.

Unser Leser Wolfgang Hurnik, früher Vizepräsident des Rechnungshofs, erläutert, was bei populären Forderungen zu Renten- und Krankenkassen oft verkannt wird. Und wie sehen Sie’s?

Einkommensstarke Gruppen dürften nicht mehr außerhalb der solidarischen Beitragsfinanzierung stehen, heißt es von der SPD. Schon ein Wirtschaftsweiser hatte eine Neuregelung für Beamte gefordert.

Beide Park-Kliniken hatten Insolvenz müssen. Das Klinikum in Charlottenburg musste schließen. Für das Haus in Weißensee sieht es hingegen so aus, als könnte es weitergehen. Das steckt dahinter.

Beiträge für Ehepartner, Zuzahlungen: Durch das Sparpaket der Bundesregierung müssen viele mehr zahlen. Was genau kommt auf Arbeitnehmer zu und was gilt es sonst noch zu beachten?

Besserverdienende sollen in der gesetzlichen Krankenversicherung mehr bezahlen. Doch das könnte zum Bumerang werden. Das Gesundheitsministerium befürchtet eine Wechselwelle.

CDU-Generalsekretär Linnemann fordert weniger Krankenkassen. DAK-Chef Andreas Storm kann sich das vorstellen. Bei den Sparvorschlägen von Gesundheitsministerin Warken sieht er eine Schieflage.

Millionen Menschen sind kostenlos über ihre Ehepartner krankenversichert. Angesichts der Milliardenlöcher bei den Kassen plant die Koalition, die Gratis-Mitversicherung zu streichen. Experten finden das sinnvoll.

Doris Sommer verdient ziemlich gut. Sie kann ihre Eigentumswohnung und ihr großes Auto locker abbezahlen. Außerdem bekommt sie jedes Jahr eine Gehaltserhöhung. Einfach so.

Vor der OP nicht über Risiken aufgeklärt worden? Oder Ihnen wird der Blick in Ihre Behandlungsunterlagen verweigert? Das darf in der Arztpraxis eigentlich nicht passieren. Was man tun kann, wenn doch.

Die Rentendebatte konzentriert sich auf die breite Bevölkerung, weniger auf Beamte und Abgeordnete. Dabei steckt ein Reformhebel gerade in deren Versorgungssystemen – schreibt Berlins ehemaliger Innensenator.

Die SPD will Kapitalerträge und Mieteinkünfte zur Finanzierung von Kranken- und Pflegeversicherung heranziehen. Details bleiben offen. Wer betroffen wäre und was es bringen würde.

Die klassischen Kassenbeiträge sollen sinken, im Gegenzug soll das System auch mit Kapitaleinkünften finanziert werden, fordert die SPD. Der Vorschlag ist in der Unionsfraktion auf klare Ablehnung gestoßen.

Unser Leser erkennt an, dass über Ungerechtigkeit diskutiert werden muss. Maßgeblich für wirtschaftliche Probleme seien aber nicht Themen wie Bürgergeld oder Migration. Und wie sehen Sie’s?

Die Länder wollen möglichst viele defizitäre Häuser erhalten. Union und SPD arbeiten deshalb an einer Anpassung der Krankenhausreform. Für die Krankenkassen droht das teuer zu werden.

Mit 50 zum ersten Mal vor einer Schulklasse stehen, Finanzbeamtin sein statt Rechtsanwältin? Wie Sie auch mit Berufserfahrung noch verbeamtet werden – oder ob Sie es besser lassen.

Bei Unfällen auf glatten Wegen übernehmen Kranken- oder Unfallversicherung die Behandlungskosten. Wer Schmerzensgeld und weitere Kosten erstattet haben möchte, muss sich einen Anwalt nehmen.

11.000 Zahnärzte sorgen sich um ihre Altersbezüge, weil das Versorgungswerk einen großen Teil ihrer Beiträge am Kapitalmarkt verspielt haben soll. Wie konnte es so weit kommen?

Die Kostenexplosion im Gesundheitswesen belastet nicht nur gesetzliche Kassen: Auch die privaten bitten ihre Mitglieder massiv zur Kasse. Vor allem zwei Tarife sind betroffen.

Wegen der US-Haushaltssperre erhalten Zehntausende Airport-Angestellte kein Geld. Viele lassen daher die Arbeit ruhen. Nun ordnet die Regierung massive Einschränkungen des Flugverkehrs an.

Seit Oktober geht in vielen US-Behörden nichts mehr. Das zerstrittene Parlament bringt keinen neuen Etat zustande, die Regierungsgeschäfte stehen teils still. Nun ist eine historische Marke geknackt.

30 Tage dauert der Regierungsstillstand in den USA bereits an, kosten dürfte er die Wirtschaft zwischen sieben und 14 Milliarden Dollar. Trump will sich nun der Filibuster-Regel im Senat entledigen.

Nur Kinder mit einem Jahreseinkommen von mehr als 100.000 Euro werden zur Finanzierung der Pflegekosten ihrer Eltern herangezogen. Allen anderen hilft der Staat. Ist das gerecht?
öffnet in neuem Tab oder Fenster