Kopfsalat statt Mikrochips: Toshiba züchtet jetzt Gemüse
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In einer früheren Diskettenfabrik im Süden von Tokio züchtet Toshiba jetzt Rucola.

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Kopfsalat statt Mikrochips: Toshiba züchtet jetzt Gemüse

Wie man in Städten Lebensmittel erzeugen kann, diskutieren die Agrarminister auf der Grünen Woche. Japanische Technologiekonzerne entwickeln bereits die Gewächshäuser der Zukunft.

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Rucola können Noriaki Matsunagas Kinder langsam nicht mehr sehen. „Eine Zeit lang mussten sie es jeden Tag zur Probe essen“, sagt der Ingenieur und grinst, als er die Tür zur alten Diskettenfabrik aufschiebt. „Aber es ist eben gesund, und Papa hat reichlich davon vorrätig." Matsunage arbeitet für den japanischen Multikonzern Toshiba. Der ist eher bekannt für seine Atomreaktoren, Kühlschränke, Halbleiter und Unterhaltungselektronik. Nun stößt das Unternehmen, das zuletzt wegen eines Bilanzskandals hohe Verluste verbuchte, in einen neuen Geschäftsbereich vor: Hightechgemüse soll die Ernährungsprobleme der Welt lösen.

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