Musterfeststellungsklage: Verbraucherschützer reichen Sammelklage gegen VW ein
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Massenhaft Ärger: Knapp 40.000 Verbraucher interessieren sich für die neue Klage.

© J. Ernst/REUTERS

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Musterfeststellungsklage: Verbraucherschützer reichen Sammelklage gegen VW ein

An diesem Donnerstag ist es so weit. Verbraucher können sich wahrscheinlich Mitte November beteiligen.

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Bundesjustizministerin Katarina Barley (SPD) rechnet mit einer Klagewelle, Deutschlands oberster Verbraucherschützer, Klaus Müller, will die „Boxhandschuhe“ anziehen. An diesem Donnerstag treten die Verbraucherschützer in den Ring, um Volkswagen für die Dieselmanipulationen zur Verantwortung zu ziehen. Zusammen mit dem ADAC wird der Bundesverband der Verbraucherzentralen (VZBV), den Müller leitet, die erste Musterfeststellungsklage einreichen. Mit dem neuen Instrument, das am 1. November in Kraft tritt, verklagen die Verbraucherschützer VW. Das Oberlandesgericht Braunschweig soll in dem Musterprozess feststellen, dass der Autokonzern seinen Dieselkunden Schadensersatz zahlen muss. Nach Einschätzung Barleys könnten mehr als zwei Millionen Verbraucher von der neuen Klagemöglichkeit profitieren.

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