Folgen des Dieselbetrugs bei VW: Winterkorn zahlt – und wird angeklagt
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Von 2007 bis 2015 führte Martin Winterkorn den VW-Konzern. Er beteuert, von der Motormanipulation nichts gewusst zu haben.

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Folgen des Dieselbetrugs bei VW: Winterkorn zahlt – und wird angeklagt

Ex-VW-Chef leistet 11,2 Millionen Euro Schadenersatz. Staatsanwaltschaft Berlin wirft ihm Falschaussage im Untersuchungsausschuss vor.

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Die Verletzung von Sorgfaltspflichten, bandenmäßiger Betrug und Falschaussage vor einem Untersuchungsausschuss – mehr als fünfeinhalb Jahre nach dem Auffliegen des Dieselbetrugs sieht sich der langjährige VW-Konzernchef Martin Winterkorn mit weiteren Vorwürfen konfrontiert. Die Staatsanwaltschaft Berlin erhob gegen den 74-Jährigen, der von 2007 bis 2015 den VW-Konzern führte, Anklage vor einer Großen Strafkammer des Landgerichts Berlin wegen uneidlicher Falschaussage vor dem Abgas-Untersuchungsausschuss des Bundestages. Der ehemalige Spitzenmanager soll am 19. Januar 2017 „bewusst falsche Angaben zu der Frage gemacht haben, zu welchem Zeitpunkt er über den Einsatz einer Softwarefunktion zur Prüfstandserkennung und Manipulation der Abgaswerte im Testbetrieb in der Motorsteuerungssoftware bestimmter VW-Fahrzeuge mit Dieselmotor unterrichtet worden war“, teilte die Staatsanwaltschaft am Mittwoch mit.

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