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Archäologie: Das Orakel sprach aus dem unterirdischen Labyrinth
Peruanische Archäologen wollen das Rätsel von Chavín de Huántar klären. Der um 900 v. Chr. erbaute Kultplatz in den Anden war monumental - und unterkellert.
Von Michael Zick
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„Bei diesem Dorf Chavín steht ein großes Gebäude von bemerkenswerter Qualität aus sehr gut gefügten Steinen; es war eines der berühmtesten Heiligtümer der einheimischen Indios, wie bei uns Rom oder Jerusalem.“ Das berichtet 1616 der spanische Ordensbruder Antonio Vázquez de Espinosa. Nach Chavín „pilgerten sie, um Weihegaben darzubringen und zu opfern; denn der Götze dieser Stätte tat ihnen viele Göttersprüche kund, und deshalb kamen sie aus dem ganzen Reich dorthin.“
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