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Astronomie: Das Weltall ist voller Riesensterne
Große Sonnen entstehen häufiger als vermutet.
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„Damit hatten wir nicht gerechnet“, sagt Fabian Schneider. Der deutsche Astrophysiker an der renommierten Universität im englischen Oxford hat mit Kollegen aus aller Welt die Sterne in einem Teil der Großen Magellanschen Wolke untersucht. In dieser Zwerg-Galaxie – auch 30 Doradus genannt – war Astronomen schon lange der Tarantel-Nebel als eine Art „Super-Kreißsaal“ im Weltraum aufgefallen, in dem sehr viele Sterne entstehen. Seit rund acht Millionen Jahren ist diese Struktur sehr aktiv und produziert Sterne wie am Fließband, berichten die Forscher im Fachblatt „Science“. „Unter diesen Sternengeburten sind überraschenderweise rund ein Drittel mehr Schwergewichte, als wir das bisher vermutet hatten“, sagt Schneider.
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