Archäologie: Die Fresken der kretischen Leiharbeiter
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Fest des Lebens. Die elegante Kunst der Minoer, hier ein Wandbild aus dem Palast in Knossos, war ein antiker Exportschlager.

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Archäologie: Die Fresken der kretischen Leiharbeiter

Schon vor 3500 Jahren tauschten Herrscher am Mittelmeer Künstler und Kunstwerke aus - diese galten als Luxusgegenstände und erhöhten das Prestige der Potentaten. Archäologen sehen in dem Kunsthandel ein Zeichen für eine früh globalisierte Welt.

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Um 1700 v. Chr. wurden die blühenden „Alten Paläste“ auf Kreta durch ein Erdbeben zerstört, eine rätselhafte Hochkultur verschwand. Darauf geschah Seltsames: Die „Paläste“ – dezentrale Großsiedlungen quer über die Insel – wurden prächtiger als je zuvor wieder aufgebaut. Die sozialen und ökonomischen Strukturen wandelten sich, Kreta stieg auf in die erste Liga der Macht im östlichen Mittelmeerraum. Mit der „Neupalastzeit“ begann die minoische Hochkultur, die um 1450 v. Chr. von den Mykenern beendet wurde.

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