Astronomie: Ein Himmel voller Erden
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Extreme Bedingungen. Dass nicht jeder Exoplanet eine potenzielle Heimat für Außerirdische ist, zeigt HD 189733b (hier die Darstellung eines Künstlers). 2011 beobachteten Astronomen auf seinem Stern einen massiven Ausbruch von Röntgenstrahlung. Dabei verdampfte vermutlich die Atmosphäre des Planeten.

© dpa

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Astronomie: Ein Himmel voller Erden

In der Milchstraße gibt mehr erdähnliche Planeten als vermutet – und sie sind wohl auch früher entstanden. Viele bieten trotzdem keine idealen Bedingungen für außerirdisches Leben.

Von Rainer Kayser

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„Früher haben wir gedacht, die Erde sei einzigartig in der Milchstraße“, sagt der Astronom Daniel Kubas. „Doch es scheint Milliarden von Planeten mit einer Masse ähnlich der unserer Erde zu geben, die Sterne in der Galaxis umkreisen.“ Die Entwicklung ist rasant: Erst vor 16 Jahren wurde der erste Planet bei einem sonnenähnlichen Stern entdeckt. Inzwischen haben die Himmelsforscher fast 800 „Exoplaneten“ aufgespürt. Wöchentlich kommen neue hinzu. Die statistische Analyse des Lichts ferner Sterne zeigt: Der Himmel ist voller Erden.

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