Kulturanthropologie: Früher Raubbau am Regenwald
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Grüner Rest. Der Mabira-Regenwald in Uganda.

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Kulturanthropologie: Früher Raubbau am Regenwald

Frühgeschichte einer Umweltkatastrophe: Schon vor 3000 Jahren holzten Ackerbauern den afrikanischen Regenwald im großen Stil ab.

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Das Abholzen des Regenwalds ist kein Phänomen der Neuzeit. Bereits vor 3000 Jahren schlugen afrikanische Ackerbauern auf großen Flächen des tropischen Regenwalds Bäume ab, berichten Germain Bayon und seine Kollegen vom französischen Meeresforschungsinstitut Ifremer in Plouzané im Fachjournal „Science“ (Onlineausgabe). Ausgangspunkt waren Samenanalysen in Ablagerungen am Grund einiger Gewässer Zentralafrikas: In den älteren Schichten sind es fast ausschließlich Samen von Gewächsen, die für einen Urwald typisch sind. Die jüngeren, vor 3000 bis 2200 Jahren entstandenen Schichten dagegen enthalten Samen von Pflanzen, die normalerweise in den Savannen wachsen.

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