Zika-Virus: Gefahr für Gehirne
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Ungewisse Zukunft. Wie sich die Zika-Babys mit ihren kleinen Köpfen entwickeln werden, weiß derzeit noch niemand.

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Zika-Virus: Gefahr für Gehirne

Dass der Zika-Erreger Föten schädigt, wird immer wahrscheinlicher. Experten beraten nun in Genf, was man gegen die Ausbreitung tun kann.

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Sie hatte keinen Ausschlag, kein Fieber, keine Schmerzen. Auch in ihrer Familie konnte sich niemand an Zika-Symptome oder an irgendeine Erbkrankheit erinnern, versicherte die 20-Jährige ihren Ärzten in der Universitätsklinik Geral Roberto Santos in Salvador, Brasilien. Bei einem Ultraschalluntersuchung in der 18. Schwangerschaftswoche war aufgefallen, dass das Kind in ihrem Bauch nicht mehr richtig wuchs. Deshalb war sie im Herbst 2015 zu den Spezialisten überwiesen worden, die nun nach der Ursache suchten. Bei den Vorsorgeterminen acht und zwölf Wochen später hatten die Ärzte wieder schlechte Nachrichten: Der Fötus hatte einen zu kleinen Schädel, die Großhirnrinde fehlte fast völlig, die leeren Räume waren stattdessen mit Blasen voller Hirnwasser gefüllt. Zusätzlich sammelte sich im Bauch, im Brustkorb und unter der Haut Flüssigkeit.

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