Debatte um Krise der Demokratie: Ja zum Streit und nein zur Hetze
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Eine Gruppe junger Menschen hält bei einer Demonstration in Chemnitz Plakate mit Aufschriften wie "Wir sind alle Menschen" und "Menschenrechte statt rechte Menschen" hoch.

© Michael Kremer/imago/Future Image

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Debatte um Krise der Demokratie: Ja zum Streit und nein zur Hetze

Die Krise der Demokratie überwinden? Wer protestiert, ist auf dem Weg zurück in die politische Arena, sagt die Politikwissenschaftlerin Claudia Ritzi.

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Parolen und Pogromstimmung, Hetzjagden und Hitlergrüße, ein Verbund aus Neonazis, Mitläufern und Mitgliedern der falschen Alternative marschiert in Reih und Glied gegen die offene Gesellschaft an. Mag der sächsische Landesvater Michael Kretschmer (CDU) – zuletzt im Verbund mit Verfassungsschutz-Chef Hans-Georg Maaßen – entgegen den Fakten beteuern, es habe in Chemnitz weder Mob noch Hetzjagden gegeben, und der Innenminister Horst Seehofer (CSU) Verständnis für Hass- und Wutbürger äußern: Man muss kein Politologe sein, um zu erkennen, dass die Feinde der Demokratie nicht erst seit „Chemnitz 2018“ zahlreicher, mindestens aber lauter und selbstbewusster sind als noch vor wenigen Jahren.

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