Sonnenenergie aus dem Meer
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Touristen kommen nach Hawaii, um im warmen Pazifik zu baden. Kraftwerke wie von der Firma Makai hingegen wandeln die im Wasser gespeicherte Sonnenenergie in Strom um.

©  Makai Ocean Engineering, Hawaii

Tagesspiegel Plus

Ozeane als Batterie: Kapitän Nemos Kraftwerk

Schon Jules Verne sah das Meer als Quelle für Energie an. Seine Vision wird jetzt Realität.

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„Der Ozean ist wie eine Batterie“, sagt Luis Vega. „Er kann rund um die Uhr Energie liefern.“ Seit Jahrzehnten forscht der Wissenschaftler vom Nationalen Zentrum für marine erneuerbare Energien der Universität Hawaii an der Entwicklung von Meereswärmekraftwerken, deren Prinzip so einfach wie genial ist: Jahr für Jahr heizt die Sonne die Weltmeere mit einer Energiemenge auf, die den Energieverbrauch der Weltbevölkerung um ein Tausendfaches übersteigt. Die Ozeane speichern diese Energie in den oberen Wasserschichten. Es war Jules Vernes Romanfigur Kapitän Nemo, der diese Idee als erster in dem Buch „20 000 Meilen unter dem Meer“ formulierte. Inzwischen ist die Science-Fiction Realität geworden und ausgerechnet Öl- und Rüstungskonzerne investieren in die grüne Zukunftstechnologie.

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