Multiferroika: Kristalle mit Multitalent
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Stoff für Träume. Die Mikroskopaufnahme zeigt Strontiummanganit mit winzigen Domänen, die nur etwa 100 Nanometer breit sind. Das sind Regionen im Kristall mit gleichen magnetischen Eigenschaften.

© Becher/ETH/Nature Nanotechnology

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Multiferroika: Kristalle mit Multitalent

Spezielle Verbindungen aus Metallen und Sauerstoff zeigen verblüffende Eigenschaften. Sie könnten das Silizium in Computerchips ersetzen.

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Kaum ein Laie hat das Wort je gehört, und nicht einmal jeder Physiker weiß, was „Multiferroika“ sind. Dabei haben sie das Potenzial, den nächsten großen Technologiesprung in der Datenverarbeitung einzuleiten: kristalline chemische Verbindungen aus Metallen und Sauerstoff, die sowohl auf magnetische als auch auf elektrische Felder reagieren. Diese Eigenschaften prädestinieren Multiferroika dafür, in Zukunft das Silizium in Computerchips zu ersetzen. Dann würden Computer und Datenträger noch viel kleiner und schneller sein – und obendrein weniger Strom verbrauchen.

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