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Humboldt-Universität: Langer Abschied vom Sozialismus
Der Historiker Konrad Jarausch meint, die Humboldt-Universität habe sich nach 1989 nur zögerlich reformiert.
Von Uwe Schlicht
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Mit zwei Diktaturen habe die Humboldt-Universität kooperiert – da könne es keine Selbstbeweihräucherung geben. Wolle sie eine Spitzenuni sein, müsse die HU eine neue Form wissenschaftlicher und demokratischer Exzellenz hervorbringen. Das betonte Konrad Jarausch, langjähriger Direktor des Zeithistorischen Zentrums Potsdam, im Rahmen einer Ringvorlesung über die Humboldt-Universität in der DDR und die Zeit der Reformen nach 1990.
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