Vogelgrippe: Mit den Waffen der Wissenschaft
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Vogelgrippe: Mit den Waffen der Wissenschaft

Sind Krankheitskeime als Biowaffen die „Atombombe des kleinen Mannes“ oder eher eine aufgebauschte Gefahr? Forschung am Vogelgrippevirus hat die Diskussion neu entfacht.

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Im Oktober 2001 begannen die USA gerade damit, die Tragödie der Anschläge vom 11. September zu verarbeiten, als eine neue Terrorgefahr die Nation schockte. Am 5. Oktober 2001 starb ein 63 Jahre alter Fotograf in Boca Raton in Florida. Die Todesursache: Milzbrand. Schnell wurde klar, dass Sporen des Milzbrand-Erregers Bacillus anthracis in einem Brief an das Medienunternehmen geschickt worden waren, bei dem er arbeitete. Weitere Briefe an Nachrichtenorganisationen und hochrangige Politiker folgten, das Kapitol wurde zwischenzeitlich geräumt, der Briefverkehr brach zusammen, zahlreiche Menschen erkrankten, fünf starben. Es war eine drastische Erinnerung, dass Terror sich nicht allein in Tonnen TNT messen lässt.

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