
© Jan-Hendrik Niemann
Was bringt die Zukunft?: Nachhaltigkeit, die sich rechnet
Die ökologische Wende gestalten: Mathematikerin Sarah Wolf analysiert agentenbasierte Modellierung für Nachhaltigkeitsfragen.
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Im Internet sind die kleinen Rechner sehr beliebt: Man schiebt ein bisschen an den Reglern und sieht direkt, wie der Verzicht auf Fleisch oder der Umstieg auf öffentliche Verkehrsmittel die individuelle Klimabilanz verbessern würde. Die Modelle, an denen die Mathematikerin Sarah Wolf an der Freien Universität arbeitet, funktionieren im Prinzip ganz ähnlich. Auch sie simulieren, welche Auswirkungen bestimmte Entscheidungen oder Maßnahmen auf die Wirtschaft, die Gesellschaft und die Umwelt hätten. Nur sind diese sogenannten agentenbasierten Modelle sehr viel größer und komplexer, wie Sarah Wolf erklärt: „Wir stellen zum Beispiel alle Menschen in Deutschland als ‚synthetische Population‘ dar. Es geht dann nicht nur um die individuelle Klimabilanz, sondern auch um Wechselwirkungen zwischen den Entscheidungen von vielen Akteuren.“
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