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Zurück aus dem All: Gesundheitliche Probleme beenden Raumfahrtmission der ISS-Crew
Eigentlich sollte die vierköpfige Crew noch weitere Wochen auf der Raumstation bleiben – nun landete die Kapsel mit den Astronauten vor der Küste Kaliforniens. Ein Crew-Mitglied hat gesundheitliche Probleme.
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Erstmals in der Geschichte der Internationalen Raumstation ISS hat die US-Raumfahrtbehörde Nasa eine vierköpfige Astronauten-Besatzung wegen medizinischer Probleme vorzeitig zurück zur Erde geholt. Mit einem „Crew Dragon“ des Raumfahrtunternehmens SpaceX von Tech-Milliardär Elon Musk landeten die vier Astronauten in den frühen Morgenstunden (Ortszeit) vor der Küste des US-Bundesstaates Kaliforniens, wie Live-Bilder der Nasa zeigten.
Die US-Astronauten Zena Cardman und Michael Fincke, der japanische Raumfahrer Kimiya Yui und der russische Kosmonaut Oleg Platonow waren seit Anfang August an Bord der ISS und hätten dort eigentlich noch ein paar Wochen bleiben sollen.

© dpa/NASA/BILL INGALLS
Weniger als eine Stunde nach dem sogenannten Splashdown verließen die vier Astronauten mit Unterstützung nacheinander die Kapsel und wurden von SpaceX-Mitarbeitern auf einem Schiff mit Jubel und Applaus empfangen, wie in der Nasa-Übertragung zu sehen war. Bevor die Crew aufs Festland geflogen wurde, stand zunächst eine routinemäßige medizinische Untersuchung an. Jeder Aufenthalt im All ist eine enorme körperliche Belastung.
In der vergangenen Woche hatte die Nasa zuerst einen Außeneinsatz an der ISS wegen gesundheitlicher Probleme eines Crew-Mitglieds kurzfristig abgesagt – und dann mitgeteilt, dass sie wegen des Problems die komplette vierköpfige Crew vorzeitig zurück zur Erde holen werde. Zur Identität des Crew-Mitglieds und zu Details der gesundheitlichen Probleme wollte sich die Nasa aus Gründen der Privatsphäre nicht äußern. Das Mitglied der „Crew 11“ sei in stabilem Zustand, hieß es. Man wolle aber sichergehen und die bessere medizinische Versorgung nutzen, die auf der Erde möglich sei. (dpa)
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