Archäologie in Israel: Streit um ein Herodes-Mausoleum aus Plastik
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Archäologie in Israel: Streit um ein Herodes-Mausoleum aus Plastik

Israelische Archäologen empören sich über die Rekonstruktion des Herodes-Grabmals. An der historischen Stätte dürfe kein "Disneyland" entstehen.

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Es gibt kaum ein Land, in dem über Archäologie derart häufig und heftig debattiert wird wie in Israel. Aktuell spalten sich die Geister an einem Plan der Israel Nature and Parks Authority (INPA), das Grabmal König Herodes’ des Großen (73 – 4 v. Chr.) auf dem Herodion wieder aufzubauen, einem Hügel rund 12 Kilometer südöstlich von Jerusalem. Dass die Regierungsbehörde das zweistöckige, rund 25 Meter hohe Mausoleum zudem aus Kunststoff errichten und als Besucherzentrum öffnen will, erregt besonderen Unmut unter den Archäologen des Landes.

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