
Gibt es ein anderes Institut an der Freien Universität, das enger mit der jüngeren Zeitgeschichte verflochten ist als das Osteuropa-Institut (OEI)?

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Philosophie, Geschichte, Literaturwissenschaft und vieles mehr – die Geisteswissenschaften durchmessen die großen geistigen, kulturellen und sozialen Phänomene. Berlin ist weltweit einer der bedeutendsten Standorte für die geisteswissenschaftliche Forschung, was insbesondere für die Freie Universität (FU) und für die Humboldt-Universität (HU) gilt. Lesen Sie hier alles über aktuellen Themen und Debatten in den Geisteswissenschaften.

Gibt es ein anderes Institut an der Freien Universität, das enger mit der jüngeren Zeitgeschichte verflochten ist als das Osteuropa-Institut (OEI)?

Vanessa Emde ist auch innerhalb der Linken wegen ihrer israelfeindlichen Positionen umstritten. Die Fraktion nimmt sie dennoch in ihre Reihen auf. Wofür steht die Neuköllner Abgeordnete?

Die jüdischen Gemeinden und die „Jüdische Allgemeine“ werfen einer der Jurorinnen des Deutschen Buchpreises, Maha El Hissy, Judenhass vor. Der Börsenverein des Deutschen Buchhandels hält an ihr fest.

Françoise Cactus und Brezel Göring haben mit Stereo Total Berliner Musikgeschichte geschrieben. Sein Film „Für immer 16“ ist eine Hommage an seine 2021 verstorbene Partnerin. Ein Gespräch.

Plagiatsfälle werfen die Frage auf, welchen Sinn der Doktortitel noch hat. Für Politikerkarrieren schien er lange förderlich. Aber sonst auf dem Arbeitsmarkt? Wofür die Zahlen beim Verdienst sprechen.

Erst 68er, dann die „Verhaltenslehren der Kälte“ untersucht, schließlich mit einer rechtsidentitären Aktivistin verheiratet: ein Nachruf auf den Schriftsteller und Kulturwissenschaftler Helmut Lethen.

Die griechische Mythologie wird auf TikTok memifiziert, die neue Rechte in Amerika nutzt Christopher Nolans „Die Odyssee“ für ihren Kulturkampf. Der Philologe Jonas Grethlein erklärt im Interview die anhaltende Faszination.

Darstellungen von nackten Frauen sind heute allgegenwärtig. Helke Misselwitz beobachtete, kritisierte und dekonstruierte das bereits 1984 in der DDR mit ihrem Film „Aktfotografie, z.B. Gundula Schulze“.

In Berliner Antiquariaten leeren sich unerwartet die Regale. Offenbar kaufen KI-Firmen alte Bücher, um ihre Modelle mit dem Wissen zu trainieren. Das könnte viel Geld einbringen – aber die Händler haben Zweifel.

Wenn in Berlin ein Mensch getötet wird, nimmt die Kripo die Arbeit auf – nach einem festgelegten Plan. Wie genau und warum, erfahren Sie bei diesem Besuch an einem Tatort.

In England werden Disziplinen wie Geschichte, Anglistik und Co gerade eiskalt eingekürzt. Berlin hält trotz Sparkurs an seinen Sozial- und Geisteswissenschaften fest. Das macht Mut, ist aber auch ein Auftrag.

Studium, Ausbildung oder erst mal eine weite Reise? Die Entscheidung, wie es nach dem Abi weitergehen soll, kann überfordernd sein. Sechs Berliner, die das schon hinter sich haben, berichten.

Eine einzige Spur kann für den DNA-Analytiker Harald Brumm so eindeutig sein wie ein Geständnis. Aber auch die Täter haben dazugelernt und versuchen, die Kriminaltechnik auszutricksen. Ein Blick in die Welt der Gene.

Charité-Chef Heyo Kroemer ist der neue Sprecher der Berlin University Alliance. Er erklärt, warum er in Berlin den politischen Willen zur Exzellenz vermisst und auf welche Felder die Unis sich jetzt konzentrieren müssen.

Der Tatortfotograf Dirk Czarnetzki hat sich oft gefragt: Ist dieser Job das Richtige für mich? Warum er trotz schwierigster Momente dabeigeblieben ist.

Seit Monaten wird spekuliert, wann das Promi-Paar heiraten wird. Nun gibt es offenbar konkrete Planungen. Zwei Experten erklären die Bedeutung des Ereignisses für die politische Kultur der USA.

Früher hat Nina Hagner Kunst studiert. Heute sichert sie Beweise, die das Auge nicht sieht. Wie sie die Spuren des Verbrechens zum Sprechen bringt – ein exklusiver Einblick in die Arbeit der Tatortgruppe.

Zu Ingeborg Bachmanns 100. Geburtstag ehrt sie die Regisseurin Regina Schilling mit einem Film – und Sandra Hüller spielt die Hauptrolle. Warum die Schriftstellerin ihrer Zeit voraus war.

Eine Frau wurde ermordet, Zeugen gibt es nicht. Können winzigste Spuren den Mörder trotzdem verraten? In dieser Rekonstruktion nehmen wir Sie mit an den Tatort – und blicken hinter die Kulissen der Kriminaltechnik.

Das Team um Wissenschaftssenatorin Ina Czyborra (SPD) hat vorgelegt, was für Berlin schon lange gefordert wird: einen Plan, worauf sich die Forschung künftig fokussieren soll. Was fällt weg – und wie kommt die Strategie an?

Professoren entlassen? Fächer verbieten? Das wäre juristisch riskant. Leichter ist es, über Programme und Einsparungen zu lenken. Und trotzdem kann die Wissenschaft sich wehren. Ein Essay.

Fieser Text, richtige Fragestellung: Der Schriftsteller Maxim Biller sorgt wieder für Aufregung, weil er in einer Kolumne den Literaturwissenschaftler Steffen Martus vorgeführt hat.

Rüstung, Rohstoffe, Fachkräfte: Merz will Indien als engen Partner. Dass es unter Modi längst autoritär ist und seine Forschung nicht frei – egal. Unser Autor, der deutsche Indien-Historiker Ravi Ahuja, protestiert.

Aktienindex, Fitnesstracker, Dating-Apps. Zahlen bieten in der komplizierten Gegenwart eine Orientierungshilfe. Der Philosoph Christopher Thi Nguyen hat die Ambivalenz vermeintlich neutraler Messdaten untersucht.

Die meisten Menschen verwechseln das erste High mit wahrer Liebe. Der Psychiater Kaymar Nowidi klärt auf, warum es manchmal zu Beginn gar nicht kribbeln muss.

Erst hat der Industrielle Vincent Bolloré seine Medien auf Linie gebracht, nun den Chef eines renommierten Verlages entlassen. Dieser steht jetzt ohne Autoren da.

Glück, Chuzpe und selbstlose Helfer bewahrten Rose Lipszyc vor dem Tod im KZ. Jetzt hat die 96-jährige Kanadierin ihre Überlebensgeschichte zusammen mit einer Künstlerin als Buch verarbeitet.

Publikumsliebling, Filmschurke, Weltstar: Mario Adorf hat mit seiner Kraft, Naivität und Komik über Jahrzehnte Filmgeschichte geschrieben. Nun ist er mit 95 Jahren gestorben, eine Tat konnten ihm viele Deutsche nicht verzeihen.

Die ganze Welt rüstet massiv für KI-Rechenpower auf. Berlin hat jetzt Pläne für ein neues Rechenzentrum vorgestellt. Die Hauptstadt will endlich international konkurrenzfähig werden. Aber der Weg ist lang.

Bildung ist Ländersache: Das Prinzip, das einst vor autoritärer Gleichschaltung schützen sollte, bereitet heute Sorge. Ein AfD-geführtes Land reicht aus, um bundesweite Vorhaben für Schulen und Unis zu blockieren.

Vielerorts wird bei den Hochschulen gekürzt, doch Studierende demonstrieren kaum. Das sah bei früheren Kürzungen ganz anders aus: Massenproteste, monatelange Streiks. Was ist heute anders?

Als scharfsinniger Denker, glänzender Essayist und begnadeter Polemiker hat Jürgen Habermas die gesamte Geschichte der Bundesrepublik begleitet und in Atem gehalten. Nun ist er im Alter von 96 Jahren gestorben.

Die Künstlerin Barbara Yelin ist für ihre Arbeit vielfach ausgezeichnet worden. Ab Sommer übernimmt sie eine Professur für Comics und Comicforschung an der Stuttgarter Merz-Akademie.

Die Kuratorin und Journalistin prägte Potsdams Kulturleben unter anderem mit ihrer Galerie. Für den Abend „Mut zur Kunst“ kehrt sie an einen anderen Schaffensort zurück.

Es braucht dringend einen anderen Blick auf Preußen, findet unser Autor, während er die Potsdamer Garnisonkirche betrachtet.

Am 13. Januar wäre der britische Schriftsteller Michael Bond 100 Jahre alt geworden. Ein kleiner Bär mit unbändigem Appetit auf Orangenmarmelade machte ihn berühmt.

Auf die ARD-Israelkorrespondentin Sophie von der Tann prasselte einige Kritik ein. Dabei tut sie nur, was Wissenschaftler auch machen: Sie ordnet das Geschehen aus einer informierten Perspektive ein.
Die Regisseurin Claudia Bossard liest Friedrich Schillers Drama als zeithistorisches Dokument. Über ihre Inszenierung von „Die Räuber“ am Deutschen Theater.

In der Zeit des Umbruchs etablierte Ute Samtleben eine private Galerie in der Brandenburger Straße. Sie wurde Sozialstation für Künstler, Begegnungsort - und eine Schule des Sehens.

Liebesromane können bei gebrochenem Herz Trost bieten, eine Vergleichsfläche fürs eigene Leben sein. Aber verführen sie uns zu veralteten Rollen und Kitsch? Ein Soziologe hat bekannte Erzählungen daraufhin analysiert.
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