
Die syrische Regierung steht vor einer Herkulesaufgabe: Sie muss den Wiederaufbau des zerstörten Landes in Gang bringen und die Erwartungen der Menschen erfüllen. Doch der Iran-Krieg erschwert den Neuanfang.

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Seit Jahren herrscht in Libyen Krieg, in weiten Teilen leidet die Bevölkerung unter der extremen Brutalität und Unterdrückung des Islamischen Staates. Immer mehr Menschen versuchen vor Terror und Armut zu fliehen. Wird das Land sich jemals stabilisieren können? Lesen Sie hier Nachrichten zur Lage in Libyen.

Die syrische Regierung steht vor einer Herkulesaufgabe: Sie muss den Wiederaufbau des zerstörten Landes in Gang bringen und die Erwartungen der Menschen erfüllen. Doch der Iran-Krieg erschwert den Neuanfang.

In der Straße von Hormus könnte die Bundeswehr bald Minen räumen. In anderen Gewässern operiert die deutsche Marine schon seit Jahren. Ein Überblick über die Missionen und die Gefahren, die sie bergen.

Im Schnelldurchlauf sollen viele Flüchtende an EU-Außengrenzen künftig ihre Asylgründe vorbringen. Ärzte ohne Grenzen hat Erfahrung damit – und warnt.

José Daniel Ferrer saß in Kuba mehrfach im Gefängnis. Auf Druck des Regimes reiste er im Oktober nach Miami aus. Im Gespräch erzählt er von der Stimmung in Little Havana und der Chance auf Demokratie.

Fast täglich kommen derzeit Hunderte Migranten auf Kreta an – die meisten davon aus Bangladesch und Ägypten. Griechenland warnt vor Zuständen wie 2015 und setzt auf harte Maßnahmen.

Die libysche Küstenwache beschießt den Seenotrettern zufolge die „Sea-Watch 5“ mit scharfer Munition. Zuvor seien Menschen aus Seenot gerettet worden. Die Bedrohungslage halte an, heißt es.

Hunderttausende wollen sich aus Nordafrika auf den Weg machen, schätzt Athen. Die Grenzschutzagentur Frontex sieht zudem neue Fluchtrouten: von den europäischen Ostgrenzen nach Libyen – mit Ziel EU.

Auf Dauer könne die Einwanderungspolitik der Bundesregierung nicht funktionieren, warnt der Migrationsforscher Gerald Knaus im Interview. Und schlägt Alternativen vor.

Die Diskothek „La Belle“ an der Hauptstraße in Schöneberg war vor vier Jahrzehnten Terror-Ziel des libyschen Geheimdienstes. Am Samstag trafen sich Überlebende und Angehörige.

Ein Anfang März durch einen mutmaßlichen Angriff beschädigter russischer Tanker treibt weiter im Mittelmeer. Ein Bergungsversuch scheiterte. Andere Schiffe sollen sich fernhalten.

Die „M.T Arctic Metagaz“ sei „manövrierunfähig“ warnt die maltesische Hafenbehörde. Vergangene Woche hatte es an Bord eine Explosion gegeben.

Am Mittwoch kamen die Spitzen von Union und SPD im Koalitionsausschuss zusammen. Hinter ihnen liegt eine außenpolitische Entfremdung und Wiederannäherung, die rund um die Baden-Württemberg-Wahl fast unterging. Eine Rekonstruktion.

Der wichtigste Rohöllieferant für Deutschland bleibt Norwegen. Der Anteil der Importe aus dem Nahen Osten ist allerdings gestiegen. Somit ist Deutschland abhängiger von der Region als Europa insgesamt.

Die Themen der Woche: Wäre Hans Morgenthau ein Trump-Fan? | Militärschläge gegen den Iran | Regimewechsel ohne Strategie – schon wieder | Wer gestaltet die neue Weltordnung?

Die USA und Israel haben Ajatollah Chamenei getötet – laut freut sich darüber in der deutschen Politik niemand. Doch die Einschätzungen, ob Deutschland aufs Völkerrecht pochen sollte, gehen weit auseinander.

Am Sonntagnachmittag um kurz nach vier trat Bundeskanzler Friedrich Merz in Berlin im Kanzleramt vor die Kameras. Mit der Tötung Chameneis sei die Schwelle „in eine ungewisse Zukunft“ überschritten, sagte Merz.

Der deutsch-türkische Sternekoch über mangelnde Kreativität am Kebabstand, den Reifegrad von Auberginen – und was die türkische Küche wirklich ausmacht.

Die „Humanity 1“ muss 60 Tage lange vor dem Hafen der sizilianischen Stadt Trapani stehen. Der Grund: Behörden werfen der Besatzung vor, bei der Rettung von 33 Menschen nicht mit Libyen kommuniziert zu haben.

Einst wurde er als Nachfolger des Diktators Muammar al-Gaddafi gehandelt. Nun ist Seif al-Islam tot. Wie er ums Leben kam, ist noch unklar.

Immer weniger flüchtende Menschen kommen über die Grenzen in die EU. Im Vergleich zum Vorjahr waren es 2025 ein gutes Viertel weniger – aber nicht auf allen Routen gehen die Zahlen zurück.

Christoph Heusgen war Deutschlands UN-Botschafter. Er sagt angesichts von Trumps Grönland-Drohungen: Das Fundament der EU ist das Völkerrecht. Sie sollte sich aber nicht alles bieten lassen.

Frankreichs Ex-Präsident Nicolas Sarkozy muss wegen illegaler Wahlkampffinanzierung eine sechsmonatige Haftstrafe verbüßen. Das Kassationsgericht bestätigte ein entsprechendes Urteil, nachdem Sarkozy Revision eingelegt hatte.

Seit knapp drei Wochen sitzt der Ex-Staatschef im Gefängnis. Im Gericht beklagte er per Video einen „anstrengenden“ Haftaufenthalt. Nun kommt er unter Auflagen vorzeitig frei.

Fünf Jahre muss der ehemalige Staatschef wegen der Affäre um Wahlkampfgelder aus Libyen in Haft. In Paris kommt er in eine Einzelzelle. Zuvor hat ihn noch einmal der amtierende Präsident Macron empfangen.

Erstmals muss ein früherer französischer Staatschef ins Gefängnis. Kontakte zum einstigen Diktator Libyens wurden ihm zum Verhängnis. Doch trotz des Urteils bleiben viele Fragen offen.

Der französische Ex-Präsident Nicolas Sarkozy ist im Prozess um die mutmaßlich illegale Wahlkampffinanzierung aus Libyen teilweise verurteilt worden.

Der türkische Präsident will den Einfluss in Afrika ausbauen – und verkauft sich als vertrauensvoller Partner. Dahinter stehen wirtschaftliche Interessen und der Traum vom All.

Die Türkei will ihre umstrittenen Hoheitsansprüche im Meer zwischen Zypern, Kreta und der Ägäis mit einem neuen Vertrag mit Libyen untermauern. Griechenland und Zypern sind entsetzt.

Europa müsse wieder selbst entscheiden, wer einwandert und wer draußen bleibt, sagt Magnus Brunner. Dafür nimmt der EU-Kommissar für Migration auch Auffanglager und Gespräche mit unliebsamen Machthabern in Kauf.

Im Sudan herrscht die größte Migrationskrise der Welt, mehr als 26 Millionen Menschen hungern. Doch der Konflikt wird international kaum wahrgenommen, sagt Politikwissenschaftlerin Hager Ali.

Die EU-Grenzschützer verstoßen gegen internationales Recht, sagen Aktivisten. Frontex streitet das ab. Wer hat recht? Auf der Suche nach Antworten im Luftraum zwischen Libyen und Lampedusa.

Mattea Weihe muss entscheiden, welche Menschen aus dem Mittelmeer gerettet werden – und welche Boote sie nicht ansteuern kann. Vom andauernden Schmerz der Seenotrettung, persönlich wie politisch.

Evakuierte Orte werden abgerissen, Menschen in winzigen Arealen zusammengetrieben. Selbst das Baden im Mittelmeer ist jetzt verboten: Sind das die Vorbereitungen für ein Gaza ohne Palästinenser?

US-Präsident Trump hat eine weitere Reihe von Zoll-Briefen öffentlich gemacht. Der Brief an Brasilien sticht heraus. Das südamerikanische Land warnt vor Auswirkungen auf US-Verbraucher.

Nach dem Abzug internationaler Truppen bedrohen islamistische Gruppen auch demokratisch regierte Länder wie Senegal und Elfenbeinküste. Europa darf nicht tatenlos zuschauen.

Israel dominiert den Nahen Osten und setzt auf Gewalt. Das verheißt nichts Gutes für die Palästinenser und die arabischen Staaten, die sich um eine regionale Sicherheitsstruktur bemühen.

Bis Juni 2023 kämpften Wagner-Söldner für Kremlchef Wladimir Putin im Ukraine-Krieg. Dann meuterte ihr Chef Jewgeni Prigoschin – und starb. Das Ende der Privatarmee? Bei weitem nicht.

Welche Chancen und Risiken gehen mit dem Sturz einer Diktatur wie im Iran einher? In der Historie gibt es einige Beispiele: Was der Iran von Irak, Libyen und Afghanistan lernen kann.

Primäres Ziel der Angriffe Israels auf den Iran ist die Zerstörung des Atomprogramms. Doch auch ein Regime-Change könnte dabei herauskommen, meint Premierminister Netanjahu. Ist das so?

Die Zahl der Migranten, die vor Kreta in Seenot geraten, steigt rasant. Die Küstenwache rettete Hunderte Menschen, die in Libyen aufgebrochen waren.
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