
Giorgia Meloni, Marine Le Pen, Geert Wilders, Vlaams Blok, Wahre Finnen: EU-Partner haben unterschiedliche Strategien für den Umgang mit Rechten. Deutschland hat bisher bei der AfD einen Sonderweg beschritten.

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1939 begann Nazi-Deutschland den Zweiten Weltkrieg mit dem Überfall auf Polen. Bis 1945 starben laut Schätzungen über 65 Millionen Menschen. Lesen Sie hier Beiträge zum Thema.

Giorgia Meloni, Marine Le Pen, Geert Wilders, Vlaams Blok, Wahre Finnen: EU-Partner haben unterschiedliche Strategien für den Umgang mit Rechten. Deutschland hat bisher bei der AfD einen Sonderweg beschritten.

Rheinsberg war vom Zweiten Weltkrieg weitestgehend verschont geblieben. Das änderte sich im April 1945. Knut Elstermann hat über den verheerenden 29. April ein Buch geschrieben.

Im Spanischen Bürgerkrieg verteidigten Künstler und Intellektuelle die Republik. Paul Ingendaay erzählt in seinem auf Zeitzeugen-Erinnerungen beruhenden Buch „Entscheidung in Spanien“ vom Kampf der Literaten.

Erstmals wurden die überlieferten Mitgliedskarteien der NSDAP vollständig ins Netz gestellt. Eine vorherige Anmeldung ist nicht nötig.

Am Samstag treffen der 1. FC Union Berlin und der Hamburger SV erst zum vierten Mal in einem Pflichtspiel aufeinander. Dennoch ist es für beide Vereine ein geschichtsträchtiges Duell.

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier verglich in einer Ansprache die AfD indirekt mit der NSDAP. Kann sich Geschichte wiederholen? Die Historikerin Hedwig Richter und ihr Kollege Dominik Rigoll diskutieren.

Vor hundert Jahren entstand das Bauhaus in Dessau. Aber auch in Berlin stehen herausragende Gebäude von Bauhaus-Architekten wie Walter Gropius oder Mies van der Rohe. Acht Beispiele.

Nazis, Sowjets und Franzosen kamen in der Villa Worch in Frohnau schon unter. Am Ende wurde sie ein Haus der Versöhnung und beherbergt heute eine der wichtigsten Kulturstätten im Berliner Norden. Was hat das Centre Bagatelle zu erzählen?

Das Alexander-Haus in Groß Glienicke steht unter neuer Führung: John Owen möchte nach erfolgreicher Sanierung die kulturelle Belebung des Gedenkortes voranbringen.

Der Großvater unseres Autors war überzeugter Nationalsozialist, später organisierte er den Volkstrauertag im Parlament und setzte sich für Versöhnung ein. Wie geht das zusammen?

Der Soziologe Thomas Wagner zeichnet ein Panorama der intellektuellen Szene im Deutschland nach 1945 – einer Zeit, in der Linke und Rechte trotz aller biografischen Brüche noch zum Gespräch fähig waren.

Einzelne weigerten sich vor 80 Jahren, den Kampfbefehlen des NS-Regimes zu folgen. Davon erzählt eine Berliner Ausstellung. Und erinnert daran, wie NS-Unterstützer im Nachkriegsdeutschland weiterwirkten.

Der große Verleger Siegfried Unseld ist 1942 auf eigenes Betreiben in die NSDAP eingetreten, wie der Historiker Thomas Gruber im Bundesarchiv herausfand. Gibt es nun einen „Fall Unseld“?

Manfred Bastubbe begeht zahlreiche Straftaten, sitzt als „Berufsverbrecher“ im KZ. Unter falschem Namen wird er 1945 Polizeichef. Doch er fliegt auf. Über das bewegte Leben eines Rastlosen.

Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung feiert großes Jubiläum. Es gibt Trauriges und Kurioses aus 100 Jahren, darunter ein bahnbrechendes Werk: die Entdeckung des „Schweinezyklus“.

Volker Weiß forscht über Rechtsextremismus und erklärt, wie die AfD die Geschichte verdreht. Die Politik der CDU empfindet er als hochgradig unverantwortlich.

Scharfe Kritik und beißender Spott: Zehntausende zogen am Sonntag wegen des Asylkurses vor die CDU-Bundeszentrale. Michel Friedman nannte die AfD eine „Partei des Hasses“.

Mitten im Zentrum des Reichs leistete ein französischer Kernforscher Widerstand gegen das NS-Regime. Dass er dort leben und forschen konnte, verdankte er einer eigentlich unmöglichen Freundschaft.

Lange galt Ferdinand Sauerbruch als Star-Chirurg, der auf Distanz zu den Nazis blieb. Ein Blick in die Quellen entlarvt ihn jedoch als Konservativen, der an den NS-Verbrechen und ihrer Rasse-Medizin eifrig mitwirkte.

Wie stark das kolonial-völkische Weltbild die deutschen Rechtswissenschaften nach dem Ersten Weltkrieg prägten, ist noch wenig erforscht. Eine Einrichtung mit Berliner Wurzeln macht sich an die Aufarbeitung.

Nach den AfD-Wahlerfolgen fragte mich die BBC nach dem „Dritten Reich“, das ZDF verweist auf den Nazi-Überfall auf Polen. Was wird denn da bitte verglichen?

Verbindungen zu schaffen, das war das Anliegen dieser zehn Personen. Bei manchen war es ein Gedankenblitz, bei anderen beharrliche Arbeit oder schlicht Notwendigkeit.

Wir seien stärker beieinander, als es manchmal scheine, sagt Ex-Bundespräsident Gauck. Über die Werte, die Zuwandernde teilen müssen, das deutsche „Wir-Gefühl“ und die Kraft von Argumenten gegen rechts.

Der Bezirk hat gleich acht neue Stolpersteine in Gedenken an Jüdinnen und Juden, die von den Nationalsozialisten verfolgt und getötet wurden. Das sind ihre bewegenden Geschichten.

Philipp Auerbach wollte anderen Holocaust-Überlebenden helfen. Dann wurde ihm der Prozess gemacht – von Richtern mit Nazi-Vergangenheit. Hans-Hermann Klare will seine Geschichte vor dem Vergessen bewahren.

Die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten investiert in diesem Jahr 24 Millionen Euro in Potsdam. Und sie bleibt bei ihrem Namen.

Vor 90 Jahren kamen die Nazis an die Macht. Der Historiker Heinrich August Winkler über Lehren aus der deutschen Geschichte und die Gefährdung der Demokratie heute.

Bereits kurz nach der Machtübernahme errichteten die Nazis erste KZs. Andrea Riedle, Direktorin der Stiftung Topographie des Terrors, spricht im Interview über die Hintergründe.

Die Illustratorin Bianca Schaalburg verfolgte die Geschichte ihrer Berliner Vorfahren zurück bis in die Nazizeit - und machte ein bildstarkes Buch daraus.

Solide, aber nicht herausragend: Pascal Bresson und Sylvain Dorange zeichnen in ihrem Comic „Die Nazijäger“ die Biografien von Beate und Serge Klarsfeld nach.

Beides ging nicht, Kind und Klavier. Aber die Kultur blieb groß und wichtig. Und schließlich kam der Blick auf den Körper noch dazu.

Die „Monuments Men“ der US-Armee stellten 1945 tausende Kulturgüter und von den Nazis gestohlene Werke sicher. Damit lösten sie eine Debatte über Raubkunst aus.

Von Goebbels bis Schukow, vom Flakhelfer zum Sowjet-Soldaten: Eine TV-Doku erzählt die Geschichte Berlins 1945 über Tagebucheinträge.

Rechtshistoriker der Freien Universität und der Humboldt-Universität untersuchen in einem Verbundprojekt, wie viele ehemalige NS-Juristen in der West-Berliner Justizverwaltung arbeiteten.

Keine Stunde Null, auch bei den Berliner Filmfestspielen: Viele Kulturinstitutionen tun sich mit der Aufarbeitung der eigenen Geschichte schwer.

Nur wer die Größe der Verantwortung begreift, kann für das Morgen lernen. Zumal es bald keine Lager-Überlebenden mehr geben wird, die wir fragen können.

Benjamin Ziemann verfolgt Martin Niemöllers Weg

Der Historiker Stephan Malinowski spricht im Interview über die Ansprüche der Adelsfamilie und ihre Rolle bei der Machtübernahme der Nationalsozialisten.

Auch der Erfolg der „Deutschstunde“ machte den Maler Emil Nolde geradezu sakrosankt - bis jetzt. Die Neubewertung des Antisemiten Nolde ist in vollem Gange.

Falschnachrichten zur Beeinflussung der öffentlichen Meinung sind zur Waffe geworden. Historiker sehen Parallelen zur Zeit vor dem Zweiten Weltkrieg.
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