Suche nach Dunkler Materie bringt bisher kaum mehr als Verwirrung
zum Hauptinhalt
Himmlisches Karussell. Ohne die Dunkle Materie und ihre Gravitationskraft würden Galaxien auseinanderfliegen.

© picture alliance / dpa

Tagesspiegel Plus

Dunkle Materie: Versteckspiel im Kosmos

Das Weltall besteht vermutlich zu großen Teilen aus Dunkler Materie. Die Suche danach liefert jedoch verwirrende Ergebnisse.

Von Rainer Kayser

Stand:

Sie nutzen Google? Sie können sich Artikel des Tagesspiegels in der Google-Suche
nun bevorzugt anzeigen lassen. Mehr erfahren oder direkt aktivieren.

Langsam wird es eng: 90 Tage lang hat der „Large Underground Xenon“-Detektor (Lux) nach Teilchen der Dunklen Materie gesucht. Und nichts gefunden. Einen großen Teil der bislang für möglich gehaltenen Erklärungen für die mysteriöse Substanz müsse man daher verwerfen, sagt der an dem Lux-Experiment beteiligte Physiker Rick Gaitskell: „Tausende von Modellen der Elementarteilchenphysik landen damit auf dem Müllhaufen.“ Und die Lux-Forscher wollen noch weiteren Kandidaten für die Dunkle Materie an den Kragen. Noch in diesem Jahr soll an dem in einer alten Goldmine im US-Bundestaat South-Dakota untergebrachten Detektor eine weitere, diesmal ganzjährige Messreihe starten.

showPaywall:
true
isSubscriber:
false
isPaid:
true
console.debug({ userId: "", verifiedBot: "false", botCategory: "" })