Der Autor wird als Journalist neu entdeckt: Was Fontane an den Rand schrieb
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Theodor Fontane an seinem Schreibtisch, eine Fotografie von 1895.

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Der Autor wird als Journalist neu entdeckt: Was Fontane an den Rand schrieb

Zum 200. Geburtstag interessiert sich auch die Literaturwissenschaft neu für Theodor Fontane - unter anderem, wie sich sein Brotjob als Journalist auswirkte.

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Zu Lebzeiten wird den wenigsten Schriftstellern der rote Teppich ausgerollt. Auch Theodor Fontane musste hausieren gehen, pitchen heißt das auf neudeutsch. In einem Brief vom Januar 1886 an Jesco von Puttkammer, Redakteur der Zeitschrift Universum, schreibt er: „Die Novelle wird 7 Bogen (vielleicht ein paar Seiten mehr) von ,Nord und Süd’-Format und Druck, wonach ich immer zu rechnen pflege, umfassen. Honorar 500 Mark pro Bogen, zahlbar nach Empfang des Manuskripts. Dem Beginn des Drucks zu Ende Februar würde nichts entgegenstehn.“ Der Brief endet mit „vorzüglicher Ergebenheit, Th. Fontane“.

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