Demokratie an Berliner Hochschulen: Wer an der Uni mitbestimmt
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Mitbestimmung nicht nur in den Gremien. Die Berliner AG will auch Vorschläge darüber unterbreiten, wie auch jenseits der Gremien mehr Mitwirkung möglich werden kann.

© Sebastian Gollnow/dpa

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Demokratie an Berliner Hochschulen: Wer an der Uni mitbestimmt

Die Berliner Koalition hat eine Arbeitsgruppe "Demokratische Hochschule" eingesetzt. Kurz vor Ende der Arbeit sind aber nicht nur die Studierenden enttäuscht.

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Was ist von der Berliner Arbeitsgruppe Demokratische Hochschulen zu erwarten? Kurz bevor der Abschlussbericht fertiggestellt ist, zeigen sich manche Teilnehmer enttäuscht: „Die AG war überflüssig“, sagt der Studierendenvertreter Patrick Schubert. „Es ist nichts von Substanz dabei rausgekommen.“ Der Hochschulverband, die konservative Professorenvertretung, stieg im Protest sogar vor dem Ende der Beratungen aus und will das Abschlusspapier nicht mittragen. Von Seiten der Hochschulrektoren und des akademischen Mittelbaus kommen verhaltene Äußerungen.
Zwischen Herbst 2017 und Dezember 2018 hatte die Arbeitsgemeinschaft darüber beraten, wie die Beteiligung aller Hochschulmitglieder an der akademischen Selbstverwaltung gestärkt werden kann. Der Auftrag dazu stand im Koalitionsvertrag. Etwaige Empfehlungen sollen bei einer Änderung des Berliner Hochschulgesetzes berücksichtigt werden. An der AG hatten unter anderem Vertreter der Kuratorien, der Präsidien, des Mittelbaus, der Asten, der Frauenbeauftragten sowie der Personalvertretungen und Gewerkschaften teilgenommen.

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