Lernsoftware in der Schule: Zaghaft ins digitale Neuland
Der digitale Wandel in den Schulen geht nur langsam voran. Ein Berliner Anbieter von Mathe-Lernsoftware hofft, dass sich das bald ändert.
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Physik-Apps, mit denen Schüler Versuche am Tablet durchführen, die im Klassenraum zu gefährlich wären. Matheprogramme, die Schwächen von Schülern analysieren. Und Lehrer, die mithilfe von Lernsoftware Klausuren automatisch korrigieren: Digitale Lehr- und Lernmittel könnten den Schulalltag grundlegend verändern. Doch während Schüler in ihrer Freizeit chatten, surfen und spielen, ist Lernsoftware im Unterricht noch selten. Nur ein gutes Drittel der Schüler nutzt in den Naturwissenschaften einen Computer, wie jüngst die ICILS-Studie ergab. 70 bis 80 Prozent der Neuntklässler haben laut Pisa-Studie 2012 sogar noch nie ein Mathematikprogramm benutzt.
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