Staubsauger im Test: Akkustaubsauger vs. Bodenstaubsauger | Stiftung Warentest

Staubsauger im Test Mit Akku oder Kabel – die besten Sauger für Ihr Zuhause

Datum: •
  • Text: Anne Mandt, Meike Rix, Reiner Metzger
  • Testleitung: Michael Morys
  • Produkt­auswahl: Diana Senger
  • Leitung Faktencheck: Dr. Claudia Behrens.
Staubsauger im Test - Mit Akku oder Kabel – die besten Sauger für Ihr Zuhause

Zuver­lässig. Boden­staubsauger holen ordentlich Staub aus dem Teppich und sind güns­tiger als gute Modelle mit Akku. © Adobe Stock

Unter den 141 Staubsaugern im Test sind passende Modelle für jeden Haushalt. Empfehlens­werte mit Kabel gibts schon unter 100 Euro, gute mit Akku ab etwa 270 Euro.

Staubsauger im Test Testergebnisse für 141 Staub­sauger freischalten

In unseren Staubsauger-Tests zeigt sich: Die besten Akkus­auger im Test halten mit klassischen Boden­staubsaugern mit. Gleich­zeitig entlarven unsere Prüfungen auch immer wieder Modelle, die schlecht reinigen – sowohl unter kabel­gebundenen Staubsaugern als auch unter jenen mit Akku.

Der Blick in die Test­ergeb­nisse lohnt sich. In unsere Daten­bank laufen stetig neu getestete Staubsauger ein. Im August 2026 kamen die Resultate für acht neue Bodenstaubsauger und vier neue Akkusauger dazu, darunter Modelle von AEG, Bosch und Miele. Ein neu geprüftes Modell entpuppt sich als absoluter Preistipp.

Warum sich der Staubsauger-Test für Sie lohnt

Test­ergeb­nisse

Im Staubsauger-Test der Stiftung Warentest finden Sie Test­ergeb­nisse und tages­aktuelle Preise für 141 Staubsauger – etwa Akku- und Kabelmodelle von Dyson, Vorwerk, Hoover oder Koenic. 97 von ihnen sind noch im Handel erhältlich. Die Test­urteile reichen von Gut bis Mangelhaft.

Der beste Staubsauger für Sie

Sie können die Test­ergeb­nisse mithilfe etlicher Filter durch­suchen, vergleichen und die Ergeb­nisse Ihrer individuellen Testsieger bequem als PDF herunter­laden.

Kaufberatung

Mit unseren Test­ergeb­nissen erfahren Sie, welcher Staubsauger auf Teppich, Hartboden oder Pols­tern am besten saugt und welche Geräte sich für Allergiker, Hunde­besitzer oder Lärm­empfindliche eignen.

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Akku- und Bodens­auger beherr­schen den Markt

Wir legen den Schwer­punkt unseres Tests auf die zwei meist­verkauften Geräte­typen: Boden­staubsauger mit Kabel und Akku-Staubsauger. Die klassischen Kabels­auger mögen sper­rig sein, sind aber vergleichs­weise preis­wert. Gute Stiel­staubsauger mit Akku liegen preislich oft deutlich über den güns­tigsten guten Kabel­staubsaugern. Dafür sind sie platz­sparend, schnell einsatz­bereit und besonders hand­lich.

Unseren Saugroboter-Test haben wir separat aufbereitet. Die Vor- und Nachteile der fünf Staubsauger-Arten haben wir über­sicht­lich für Sie zusammen­gestellt: Staubsaugertypen im Vergleich.

Tipp: Schon vor dem Frei­schalten können Sie alle Staubsauger im Test sehen und etwa Kauf­preise und Ausstattungs­merkmale vergleichen.

Blick in die Tabelle

Mediamarkt Saturn Koenic KVC 7324
Levoit LVAC-200
AEG AP72UB21ES
Rowenta Green Force Cyclonic Max RO7B12EA
Clatronic BS 1308
Qualitäts­urteil

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Saugen

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Hand­habung

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Umwelt­eigenschaften

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Halt­bar­keit

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Die Auswahl ist ein zufälliger Ausschnitt der Gesamttabelle und nicht sortiert.

Was beim Kauf wichtig ist

Früher drehte sich beim Kauf eines Staubsaugers vieles um die Leistung des Motors in Watt. Inzwischen ist die Technik fort­geschritten, hohe Watt­zahlen spielen keine Rolle mehr – sie sind durch die EU-Ökodesign-Richt­linie für die meisten Haus­staubsauger auf maximal 900 Watt begrenzt.

Wir empfehlen, folgende Kaufkriterien zu beachten:

  • Über­legen Sie zunächst, welche Art von Boden Sie haupt­sächlich saugen: Hartboden, Teppich oder beides. Nicht jeder Staubsauger reinigt jede Oberfläche gleich gut. Unser Praxistest umfasst daher Teppich- und Hartboden.
  • Wie hoch ist der Strom­verbrauch? Wir messen und beur­teilen in unserem Staubsauger-Test den Strom­verbrauch für jedes Modell.
  • Probieren Sie die Hand­habung vor dem Kauf aus. Lässt sich das Rohr in der Länge für Sie gut verstellen? Kommen Sie mit den Pols­terdüsen zurecht? Passt der Hand­griff zur Größe Ihrer Hand? Unsere Tests zeigen: Manche Griffe sind recht klein, andere klobig.
  • Die Laut­stärke der Sauger unterscheidet sich stark. Vor allem kabellose Staubsauger röhren in der Maximal­stufe manchmal sehr laut. Andere Modelle sind recht leise.
  • Wie gut ist das Staubrück­halte­vermögen? Unsere Messungen zeigen, dass einige Produkte zu viel vom aufgesaugten Staub in Form von feinen lungengängigen Partikeln wieder ausblasen. Das ist vor allem für Menschen mit Hausstaubal­lergie problematisch.
  • Staubbox oder Staubbeutel? Modelle mit Staubboxen werden immer beliebter. Der Kauf neuer Staubbeutel entfällt. Allerdings stauben Boxen beim Entleeren recht stark – schlecht vor allem für Allergiker.
  • Wenn Hunde oder Katzen in der Wohnung wuseln, stellt sich die Frage: Entfernt der Sauger Tier­haare gut? Das prüfen wir ebenfalls für jedes Modell.

Jeder Staubsauger im 100-Tage-Test

Was haben Aschenputtel und unsere Testmodelle gemein? Beide müssen Linsen auflesen. Unsere Tester verschütten ein Gemisch aus Linsen und Reis auf Teppich und Hartboden, um zu messen, wie zuver­lässig die Staubsauger groben Schmutz aufnehmen. Auch an genormtem Prüfstaub müssen sich die Sauger beweisen. Zudem zeigen hoch­empfindliche Mess­geräte an, wie viele der einge­saugten Staub­partikel die Modelle wieder auspusten.

Exakt ein halbes Gramm Hunde- und Katzen­haar arbeiten die Prüfer mit Kamm und Walze in einen Teppich ein und bewerten die Zeit, die der Staubsauger benötigt, um die Haare zu entfernen.

Rund 100 Tage müssen sich die Geräte umfang­reichen Praxistests stellen. Allein beim Belastungs­test fahren sie 75 Stunden lang über einen mit einer Stolper­stelle gespickten Teppich.

Tipp: Wie gut Luft­reiniger Pollen, Viren und Schad­stoffe aus der Luft holen, klärt unser Luftreiniger-Test. In unserem Test von Saugwischern mit Akku erfahren Sie, was diese elektrischen Wischmobs im Haushalt taugen. Und sollte Ihr Staubsauger einmal kaputt­gehen, müssen Sie ihn nicht immer gleich ersetzen. Seit Sommer 2026 haben Verbraucher ein Recht auf Reparatur.

Tier­haare, Norm­staub, Linsen, Hoch­leistungs­mikrofone. Das sind nur einige Hilfs­mittel, die beim Staubsaugertest der Stiftung Warentest zum Einsatz kommen. Das Video zeigt die aufwendigen Prüf­verfahren.

So testen wir Staubsauger

Der Alltag für Staubsauger ist hart, der Test der Stiftung Warentest auch. Wir machen trans­parent, welchen Prüfungen sich die Staubsauger im Test stellen müssen.

Akku-Staubsauger (seit 9/24)

Auch die Akkus­auger im Test müssen sich in sechs Disziplinen beweisen: Saugen, Hand­habung, Umwelt­eigenschaften, Halt­barkeit, Sicherheit und Schad­stoffe. Nach­folgend beschreiben wir, wie die Prüfungen ablaufen.

Einkauf und Preise

Zum Test wählen wir Staubsauger für die vorrangig trockene Reinigung von Teppichen und Hartböden im Haushalt aus, mit den Varianten Staubbeutel, Staubbox oder anderen Filter­technologien. Für die Auswahl sind Markt­bedeutung, Neuheit oder spezielle Auslobungen – zum Beispiel für Tier­haare oder Allergiker – maßgeblich. Die Stiftung Warentest kauft die Sauger anonym im Handel ein. Sie testet weder kostenlose Muster noch Prototypen. Unsere Test­daten­bank zeigt Online-Preise (ohne Versand­kosten). Seit August 2023 werden sie durch die Preis­vergleichs­webseite Geizhals.de ermittelt. Preise für Ersatz­teile erfragen wir bei den Anbietern.

Saugen: 45 %

Die Saug­prüfungen absol­vieren die Sauger auf einer auto­matisierten Prüfein­richtung. Der Hand­griff der Sauger ist einge­spannt und die Düse wird von dem Prüfgerät über den Boden gezogen und geschoben. Es wird vorher genau abge­wogen, wie viel Fasern, Staub oder Tier­haare zum Beispiel verteilt werden – und wie viel davon ein Sauger anschließend einsaugt.

In allen Saug­prüfungen stellen die Tester die Sauger so ein, dass sich die Düsen mit einer Kraft von maximal 35 Newton schieben lassen. Das entspricht in etwa der Kraft, die ein Erwachsener beim Staubsaugen größerer Flächen gerade noch akzeptabel findet. Jeder Staubsauger läuft also mit einer individuell einge­stellten Saug­leistung. Wenn das nicht möglich ist, werden die Düse verstellt oder der Neben­luft­steller geöffnet.

In allen Saug­prüfungen wird ein teilgefüllter Staubbehälter (Beutel oder Staubcontainer) simuliert oder verwendet. Dieser Zustand wird erreicht, indem der Staubbehälter so lange in kleinen Schritten beladen wird, bis ein Unter­druck von 60 Prozent des maximalen Unter­druck­werts erreicht ist. Von dieser Staubmenge entsprechen 40 Prozent der teilgefüllten Beladung. Wir führen die Boden-Saug­prüfungen mit der Haupt­bodendüse (Elektrobürste) durch, die in der Regel für Teppich und Hartboden bestimmt ist.

Staub­aufnahme von Teppichboden und Hartboden, Saugen von Ecken und Kanten, Ritzen. Die Test­expertinnen und -experten messen die Staub­aufnahme der Staubsauger in Anlehnung an die Norm Din EN 60312. Beim Hartboden werden zwei Versuche mit einem Vorwärts- und zwei Versuche mit einem Rück­wärts­strich begonnen. Damit alle Staubsauger im Test die gleichen Bedingungen haben, verwendeten wir genormten Prüf­staub. Zum Einsatz kommen künst­liche Prüf­stäube, die von ihrer Charakteristik realem Hausstaub entsprechen. Die Staub­aufnahme­ vom Wilton-Teppichboden wird von den Testern auf die Saug­ergeb­nisse eines Referenzsaugers bezogen.

Faser­aufnahme von Teppichboden und Polster. Bewertet werden die Zeit zur Aufnahme der Fasern und die Reinigungs­zeit der Düse. Für die Prüfung der Faser­aufnahme von Polster verwenden wir die Pols­terdüse oder geeignetes Zubehör.

Grob­gut­aufnahme von Teppichboden und Hartboden. Die Grob­gut­aufnahme erfolgt in Anlehnung an Din EN 60312. Aufgesaugt wird eine Mischung aus gleichen Massen­anteilen von Reis und Linsen, wobei zwei Versuche mit einem Vorwärts- und zwei Versuche mit einem Rück­wärts­strich begonnen werden.

Tier­haar­aufnahme von Teppichboden. Diese Prüfung erfolgt in Anlehnung an Din EN 60312. Aufgesaugt wird eine homogene Mischung aus Hunde- und Katzen­haaren unterschiedlicher Rassen.

Akku-Lauf­zeit. Die Akku­lauf­zeit wird an voll­geladenen Akkus bestimmt. Mitgelieferte Wechselakkus werden berück­sichtigt. Der Staubsauger wird jeweils auf Hartboden und auf Teppich positioniert. Im Boden befindet sich ein Loch, um den Unter­druck zu messen. Aus dem gemessenen Unter­druck über der Zeit wird die Lauf­zeit berechnet. Die Sauger sind dabei so einge­stellt, dass sie sich mit einer Kraft von maximal 35 Newton schieben lassen.

Hand­habung: 30 %

Fünf Fachleute machen den Alltags­test: Sie beur­teilen die Gebrauchs­anleitung, Montage und Demontage der Geräte sowie die Griffe, Schalter und Anzeigen. Außerdem das Aufbewahren sowie Tragen der Geräte.

Weitere Prüf­punkte: Wie gut lassen sich Teppich- und Hartboden, Treppen und Polster saugen, Düsen reinigen, Staubbeutel und Filter wechseln oder die Staubbox entleeren und reinigen? Außerdem bewerten wir das Saugen von Semmelbröseln vom Teppichboden und das Saugen von Kaffee­pulver vom Hartboden. Bei Akku-Saugern bewerten wir zudem, wie einfach der Umbau zum Kleinsauger gelingt und wie gut sich damit saugen lässt.

Auch bewerten die Teste­rinnen und Tester, wie gut sich die Staubsauger auf Teppichboden und Hartboden manövrieren lassen oder wie gut man damit unter Möbeln saugen kann. Auch in diesen Prüfungen ist der Sauger so einge­stellt, dass sich die Düse mit maximal 35 Newton schieben lässt. Der Akkuwechsel und die Lade­zeit werden beur­teilt.

Umwelt­eigenschaften: 15 %

Staubrück­halte­vermögen. Die Tester vergleichen den Staub­gehalt in der Zu- und Abluft als Abscheidegrad. Je mehr Staub im Filter­system zurück­bleibt, desto höher der Abscheidegrad.

Geräusch auf Teppichboden und Hartboden. Die Experten ermitteln die Schall­leistung in Anlehnung an die Norm Din EN 60704–2–1. Dabei muss das Gerät jeweils auf Teppichboden und auf Hartboden saugen. Auch in dieser Prüfung ist der Sauger so einge­stellt, dass die Schiebe­kraft maximal 35 Newton beträgt.

Strom­verbrauch. Die Tester berechnen, wie viel Energie der Staubsauger beim Saugen auf Wilton-Teppichboden und Hartboden verbraucht. Das Ergebnis bezieht sich auf jeweils zehn Quadrat­meter. Außerdem werden die Erhaltungs­ladung und der Standby-Verbrauch des Ladegerätes bewertet.

Wechsel­barkeit des Akkus. Wir stellen zusätzlich fest, ob die Wechsel­barkeit des Akkus (durch Nutzer oder Fach­betrieb) im Falle eines Defekts gegeben ist.

Halt­barkeit: 10 %

Motordauer­prüfung. Der Dauertest läuft bei Akku-Staubsaugern über 70 Stunden reine Betriebs­zeit. Pausen fürs Aufladen und Abkühlen sind in den 70 Stunden nicht inbegriffen.

Stoß­prüfung. In der Stoß­prüfung werden die Hand­staubsauger auf einem Prüf­stand über einen Teppich mit Unebenheiten geschoben – insgesamt 75 Stunden mit Unter­brechungen.

Lauf­zeit­verlust des Akkus. Über die Dauer der Motordauer­prüfung wird der Lauf­zeit­verlust der Akkus bewertet. Dafür wird die durch­schnitt­liche Lauf­zeit zu Beginn der Dauer­prüfung und am Ende der Prüfung bestimmt. Aus der Differenz ergibt sich der Lauf­zeit­verlust.

Sicherheit: 0 %

Die Prüfe­rinnen und Prüfer beur­teilen, ob die Geräte wichtigen Vorschriften der elektrischen Sicherheit genügen. In Anlehnung an Din EN 60335 kontrollieren sie die elektrische Sicherheit der Staubsauger sowie der Ladegeräte und -stationen. Zudem prüfen sie, ob sich Nutzer an scharfen Kanten und Spitzen verletzen und beim Beutel- und Filter­wechsel beziehungs­weise beim Entleeren der Staubbox die Finger einklemmen können.

Schad­stoffe: 0 %

Die Griffe oder andere länger berührte Teile werden auf den Gehalt poly­zyklischer aromatischer Kohlen­wasser­stoffe (PAK) in Anlehnung an die GS-Spezifikation AfPS GS 2019:01 PAK untersucht. Es werden 15 PAK bestimmt. Weiterhin werden die Griffe auf den Gehalt an Phthalat-Weichmachern und kurz­kettigen Chlorparaf­finen (SCCP) untersucht (nach Extraktion-Analyse mit GC/MS).

Abwertungen

Abwertungen sorgen dafür, dass sich Produktmängel verstärkt auf das Qualitäts­urteil auswirken. Abwertungen sind in den Tabellen mit einem Stern­chen (*) gekenn­zeichnet. Sind die Urteile gleich oder nur gering­fügig schlechter als die beschriebenen Noten­schwellen, ergeben sich nur geringe negative Auswirkungen. Je schlechter die Urteile sind, desto stärker ist der jeweilige Abwertungs­effekt. Folgende Abwertungen setzen wir in unseren Staubsauger-Tests ab 9/24 ein:

Saugen. Ab dem Urteil Gut (2,1) fürs Saugen werten wir das Qualitäts­urteil ab. Lautet das Urteil Saugen Mangelhaft, kann das Qualitäts­urteil nicht besser sein.

  • Ab der Note Ausreichend für die Staub­auf­nahme von Teppichboden oder Hartboden werten wir das Urteil Saugen ab.
  • Ab der Note Mangelhaft für die Grob­gut­aufnahme vom Teppich- oder Hartboden werten wir das Urteil Saugen ab.
  • Ab der Note Mangelhaft für die Faser­aufnahme vom Teppichboden oder Polster werten wir das Urteil Saugen ab.
  • Ab der Note Mangelhaft für die Tier­haar­aufnahme vom Teppichboden werten wir das Urteil Saugen ab.
  • Ab der Note Mangelhaft für Ritzen oder Ecken und Kanten werten wir das Urteil Saugen ab.

Umwelt­eigenschaften. Ab dem Urteil Ausreichend für die Umwelt­eigenschaften werten wir das Qualitäts­urteil ab.

  • Ab der Note Befriedigend für das Staubrück­halte­vermögen werten wir das Urteil Umwelt­eigenschaften ab.
  • Ab der Note Befriedigend für das Geräusch auf Teppich- oder Hartboden werten wir das Urteil Umwelt­eigenschaften ab.
  • Ab der Note Befriedigend für den Strom­verbrauch werten wir das Urteil Umwelt­eigenschaften ab.
  • Ist die Wechsel­barkeit des Akkus mangelhaft, wird das Urteil Umwelt­eigenschaften um eine Note abge­wertet.

Halt­barkeit. Ab dem Urteil Befriedigend für die Halt­barkeit werten wir das Qualitäts­urteil ab. Lautet das Urteil Halt­barkeit Mangelhaft, kann das Qualitäts­urteil nicht besser sein.

  • Ab der Note Gut (2,1) in der Motordauer­prüfung werten wir das Urteil Halt­barkeit ab.
  • Ab der Note Gut (2,1) in der Stoß­prüfung werten wir das Urteil Halt­barkeit ab.
  • Ab der Note Gut (2,1) für den Lauf­zeit­ver­lust des Akkus werten wir das Urteil Halt­barkeit ab.

Sicherheit. Ab dem Urteil Ausreichend für Sicherheit werten wir das Qualitäts­urteil ab. Lautet das Urteil Sicherheit Mangelhaft, kann das Qualitäts­urteil nicht besser sein.

Schad­stoffe. Ab dem Urteil Ausreichend für Schad­stoffe werten wir das Qualitäts­urteil ab. Lautet das Urteil Schad­stoffe Mangelhaft, kann das Qualitäts­urteil nicht besser sein.

Staubsauger mit Kabel (seit 9/24)

Im Staubsauger-Test der Stiftung Warentest müssen sich Kabels­auger in sechs Disziplinen beweisen: Saugen, Hand­habung, Umwelt­eigenschaften, Halt­barkeit, Sicherheit und Schad­stoffe. Wir machen trans­parent, welche Prüfungen die Sauger jeweils durch­laufen.

Einkauf und Preise

Zum Test wählen wir Staubsauger für die vorrangig trockene Reinigung von Teppichen und Hartböden im Haushalt aus, mit den Varianten Staubbeutel, Staubbox oder anderen Filter­technologien. Für die Auswahl sind Markt­bedeutung, Neuheit oder spezielle Auslobungen – zum Beispiel für Tier­haare oder Allergiker – maßgeblich. Die Stiftung Warentest kauft die Sauger anonym im Handel ein. Sie testet weder kostenlose Muster noch Prototypen. Unsere Test­daten­bank zeigt Online-Preise (ohne Versand­kosten). Seit August 2023 werden sie durch die Preis­vergleichs­webseite Geizhals.de ermittelt. Preise für Ersatz­teile erfragen wir bei den Anbietern.

Saugen: 45 %

Die Saug­prüfungen absol­vieren die Sauger auf einer auto­matisierten Prüfein­richtung. Der Hand­griff der Sauger ist einge­spannt und die Düse wird von dem Prüfgerät über den Boden gezogen und geschoben. Es wird vorher genau abge­wogen, wie viel Fasern, Staub oder Tier­haare zum Beispiel verteilt werden – und wie viel davon ein Sauger anschließend einsaugt.

In allen Saug­prüfungen stellen die Tester die Sauger so ein, dass sich die Düsen mit einer Kraft von maximal 35 Newton schieben lassen. Das entspricht in etwa der Kraft, die ein Erwachsener beim Staubsaugen größerer Flächen gerade noch akzeptabel findet. Jeder Staubsauger läuft also mit einer individuell einge­stellten Saug­leistung. Wenn das nicht möglich ist, werden die Düse verstellt oder der Neben­luft­steller geöffnet.

In allen Saug­prüfungen wird ein teilgefüllter Staubbehälter (Beutel oder Staubcontainer) simuliert oder verwendet. Dieser Zustand wird erreicht, indem der Staubbehälter so lange in kleinen Schritten beladen wird, bis ein Unter­druck von 60 Prozent des maximalen Unter­druck­werts erreicht ist. Von dieser Staubmenge entsprechen 40 Prozent der teilgefüllten Beladung. Wir führen die Boden-Saug­prüfungen mit der Haupt­bodendüse durch, die in der Regel für Teppich- und Hartboden bestimmt ist.

Staub­aufnahme von Teppichboden und Hartboden, Saugen von Ecken und Kanten, Ritzen. Die Test­expertinnen und -experten messen die Staub­aufnahme der Staubsauger in Anlehnung an die Norm Din EN 60312. Beim Hartboden werden zwei Versuche mit einem Vorwärts- und zwei Versuche mit einem Rück­wärts­strich begonnen. Damit alle Staubsauger im Test die gleichen Bedingungen haben, verwenden wir genormten Prüf­staub. Zum Einsatz kommen künst­liche Prüf­stäube, die von ihrer Charakteristik realem Hausstaub entsprechen. Die Staub­aufnahme­ vom Wilton-Teppichboden wird von den Testern auf die Saug­ergeb­nisse eines Referenzsaugers bezogen.

Faser­aufnahme von Teppichboden und Polster. Bewertet werden die Zeit zur Aufnahme der Fasern und die Reinigungs­zeit der Düse. Für die Prüfung der Faser­aufnahme von Polster verwenden wir die Pols­terdüse oder geeignetes Zubehör.

Grob­gut­aufnahme von Teppichboden und Hartboden. Die Grob­gut­aufnahme erfolgt in Anlehnung an Din EN 60312. Aufgesaugt wird eine Mischung aus gleichen Massen­anteilen von Reis und Linsen, wobei zwei Versuche mit einem Vorwärts- und zwei Versuche mit einem Rück­wärts­strich begonnen werden.

Tier­haar­aufnahme von Teppichboden. Diese Prüfung erfolgt in Anlehnung an Din EN 60312. Aufgesaugt wird eine homogene Mischung aus Hunde- und Katzen­haaren unterschiedlicher Rassen.

Hand­habung: 30 %

Fünf Fachleute machen den Alltags­test: Sie beur­teilen die Gebrauchs­anleitung, Montage und Demontage der Geräte sowie die Griffe, Schalter und Anzeigen. Außerdem das Aufbewahren sowie Tragen der Geräte.

Weitere Prüf­punkte: Wie gut lassen sich Teppich- und Hartboden, Treppen und Polster saugen, Düsen reinigen, Staubbeutel und Filter wechseln oder die Staubbox entleeren und reinigen? Weiter bewerten wir das Saugen von Semmelbröseln vom Teppichboden und das Saugen von Kaffee­pulver vom Hartboden.

Zudem prüfen wir, wie einfach der Umbau des Saugers zur Nutzung von Klein­zubehör gelingt und wie gut sich damit saugen lässt. Auch bewerten die Teste­rinnen und Tester, wie gut sich die Staubsauger auf Teppichboden und Hartboden manövrieren lassen oder wie gut man damit unter Möbeln saugen kann. Auch in diesen Prüfungen ist der Sauger so einge­stellt, dass sich die Düse mit maximal 35 Newton schieben lässt.

Umwelt­eigenschaften: 15 %

Staubrück­halte­vermögen. Die Tester vergleichen den Staub­gehalt in der Zu- und Abluft als Abscheidegrad. Je mehr Staub im Filter­system zurück­bleibt, desto höher der Abscheidegrad.

Geräusch auf Teppichboden und Hartboden. Die Experten ermitteln die Schall­leistung in Anlehnung an die Norm Din EN 60704–2–1. Dabei muss das Gerät jeweils auf Teppichboden und auf Hartboden saugen. Auch in dieser Prüfung ist der Sauger so einge­stellt, dass die Schiebe­kraft maximal 35 Newton beträgt.

Strom­verbrauch. Die Tester ermitteln während der Staub­aufnahme­prüfung auch, wie viel Energie der Staubsauger beim Saugen auf Wilton-Teppichboden und Hartboden verbraucht. Das Ergebnis bezieht sich auf jeweils zehn Quadrat­meter.

Halt­barkeit: 10 %

Motordauer­prüfung. Der Dauertest läuft bei Staubsaugern mit Netz­kabel unterbrochen von Ruhe­pausen über 600 Stunden. Das entspricht einer erwarteten Lebens­dauer von etwa zehn Jahren.

Stoß- und Fall­prüfung. In der Stoß­prüfung fahren die Staubsauger 10 000-mal über Schwellen und stoßen 1 000-mal gegen Pfosten. In der Fall­prüfung muss die Saugdüse 1 200 Stürze aus 80 Zenti­metern Höhe über­stehen. Das Kabel wird 6 000-mal aus- und einge­zogen. Die Schlauchbe­festigung wird geprüft, indem der Schlauch bei einge­spanntem Anschluss­stutzen 40 000-mal geschwenkt wird. Zudem belasten wir die Rohre, Schläuche und Neben­luft­steller je zehn Sekunden lang mit etwa 70 Kilogramm.

Sicherheit: 0 %

Die Prüfe­rinnen und Prüfer beur­teilen, ob die Geräte wichtigen Vorschriften der elektrischen Sicherheit genügen. In Anlehnung an DIN EN 60335 kontrollieren sie die elektrische Sicherheit der Staubsauger. Zudem prüfen sie, ob sich Nutzer an scharfen Kanten und Spitzen verletzen und beim Beutel- und Filter­wechsel beziehungs­weise beim Entleeren der Staubbox die Finger einklemmen können.

Schad­stoffe: 0 %

Die Griffe oder andere länger berührte Teile werden auf den Gehalt poly­zyklischer aromatischer Kohlen­wasser­stoffe (PAK) in Anlehnung an die GS-Spezifikation AfPS GS 2019:01 PAK untersucht. Es werden 15 PAK bestimmt. Weiterhin werden die Griffe auf den Gehalt an Phthalat-Weichmachern und kurz­kettigen Chlorparaf­finen (SCCP) untersucht (nach Extraktion-Analyse mit GC/MS).

Abwertungen

Abwertungen sorgen dafür, dass sich Produktmängel verstärkt auf das Qualitäts­urteil auswirken. Abwertungen sind in den Tabellen mit einem Stern­chen (*) gekenn­zeichnet. Sind die Urteile gleich oder nur gering­fügig schlechter als die beschriebenen Noten­schwellen, ergeben sich nur geringe negative Auswirkungen. Je schlechter die Urteile sind, desto stärker ist der jeweilige Abwertungs­effekt. Folgende Abwertungen setzen wir in unseren Staubsauger-Tests ab 9/24 ein:

Saugen. Ab dem Urteil Gut (2,1) fürs Saugen werten wir das Qualitäts­urteil ab. Lautet das Urteil Saugen Mangelhaft, kann das Qualitäts­urteil nicht besser sein.

  • Ab der Note Ausreichend für die Staub­auf­nahme von Teppichboden oder Hartboden werten wir das Urteil Saugen ab.
  • Ab der Note Mangelhaft für die Grob­gut­aufnahme vom Teppich- oder Hartboden werten wir das Urteil Saugen ab.
  • Ab der Note Mangelhaft für die Faser­aufnahme vom Teppichboden oder Polster werten wir das Urteil Saugen ab.
  • Ab der Note Mangelhaft für die Tier­haar­aufnahme vom Teppichboden werten wir das Urteil Saugen ab.
  • Ab der Note Mangelhaft für Ritzen oder Ecken und Kanten werten wir das Urteil Saugen ab.

Umwelt­eigenschaften. Ab dem Urteil Ausreichend für die Umwelt­eigenschaften werten wir das Qualitäts­urteil ab.

  • Ab der Note Befriedigend für das Staubrück­halte­vermögen werten wir das Urteil Umwelt­eigenschaften ab.
  • Ab der Note Befriedigend für das Geräusch auf Teppich- oder Hartboden werten wir das Urteil Umwelt­eigenschaften ab.
  • Ab der Note Befriedigend für den Strom­verbrauch werten wir das Urteil Umwelt­eigenschaften ab.

Halt­barkeit. Ab dem Urteil Befriedigend für die Halt­barkeit werten wir das Qualitäts­urteil ab. Lautet das Urteil Halt­barkeit Mangelhaft, kann das Qualitäts­urteil nicht besser sein.

  • Ab der Note Gut (2,1) in der Motordauer­prüfung werten wir das Urteil Halt­barkeit ab.
  • Ab der Note Gut (2,1) in der Stoß- und Fall­prüfung werten wir das Urteil Halt­barkeit ab.

Sicherheit. Ab dem Urteil Ausreichend für Sicherheit werten wir das Qualitäts­urteil ab. Lautet das Urteil Sicherheit Mangelhaft, kann das Qualitäts­urteil nicht besser sein.

Schad­stoffe. Ab dem Urteil Ausreichend für Schad­stoffe werten wir das Qualitäts­urteil ab. Lautet das Urteil Schad­stoffe Mangelhaft, kann das Qualitäts­urteil nicht besser sein.

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Wie testet die Stiftung Warentest die Tier­haar­aufnahme der Staubsauger?

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691 Kommentare Diskutieren Sie mit

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Kommentarliste

Nutzer­kommentare können sich auf einen früheren Stand oder einen älteren Test beziehen.

  • Profilbild Stiftung_Warentest am 07.09.2026 um 14:58 Uhr
    Schadstoffe

    @Davidbzn: Die Testdaten zeigen die Gesamtnote für das Prüfkriterium „Schadstoffe". Wir überprüften die Griffe oder andere länger berührte Teile werden auf den Gehalt poly­zyklischer aromatischer Kohlen­wasser­stoffe (PAK) in Anlehnung an die GS-Spezifikation AfPS GS 2019:01 PAK. Weiterhin werden die Griffe auf den Gehalt an Phthalat-Weichmachern und kurz­kettigen Chlorparaf­finen (SCCP) untersucht (nach Extraktion-Analyse mit GC/MS). Wurden geringe Spuren der genannten Schadstoffe nachgewiesen, so kann das Urteil nicht mehr "Sehr Gut" lauten.

  • Davidbzn am 07.09.2026 um 14:35 Uhr
    Aktueller Staubsaugertest (08/2026): Schadstoffe

    Hallo sehr geehrtes Team der Stiftung Warentest,
    da mir das Thema Schadstoffe im Alltag wichtig ist, versuche ich danke ihrer Tests dies auch bei Haushaltsgeräten zu berücksichtigen. Leider wird nicht im Detail auf die Notenvergabe bei Schadstoffen eingegangen. Mich würde beim aktuell getesteten Miele Guard S1 Performance (Note 2,9) sowie beim zuvor getesteten Miele Guard L1 Performance (Note 1,6) und dem Miele
    Complete C3 Starlight EcoLine SGSG3 (Note 1,6) interessieren, auf welchen Funden die Schadstoffbeurteilungen beruhen. Vor allem, da jeder andere Getestete Miele-Sauger hier durchweg mit der Note 1,0 abschneidet. vielen Dank für eine Einordnung! freundliche Grüße, David

  • Profilbild Stiftung_Warentest am 24.08.2026 um 15:36 Uhr
    Akkusauger DS02

    @EHinrichS: Den von Ihnen genannten Akkusauger haben wir nicht untersucht und können Ihnen daher zu diesem Gerät keine Einschätzung abgeben. Ihre Nachfragen haben wir als Testwunsch registriert.

  • EHinrichS am 21.08.2026 um 20:30 Uhr
    Chip Akkustaubsauger fehlt

    Danke für Ihre Reaktion. Es handelt sich um folgendes von Chip entworfenes Modell:
    Der Staubsauger DS02
    30 Euro Rabatt
    Der Staubsauger DS02
    Die wichtigsten Eckdaten:
    3 Saugleistungsstufen
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    Beutelloses Filter-System
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    Bis zu 54 Minuten Akkulaufzeit
    Unser Staubsauger überzeugt durch geprüftes CHIP-Know-how, starke Saugleistung und top Preis-Leistung. Mit HEPA 13-Filter, flexiblem Gelenk, drei Leistungsstufen und LED-Bodendüse reinigt er gründlich - sogar unter dem Sofa. Einfach per Knopfdruck entleerbar.
    139 €

  • Profilbild Stiftung_Warentest am 21.08.2026 um 15:14 Uhr
    Testwunsch Bodenstaubsauger von Vorwerk

    @Snake2010: Wir haben in unserer Datenbank aktuell über 70 Akkusauger mit Elektrobürste. Ihren Testwunsch haben wir an unser Untersuchungsteam weiter geleitet. Vielen Dank dafür!