So testen wir Staubsauger
Der Alltag für Staubsauger ist hart, der Test der Stiftung Warentest auch. Wir machen transparent, welchen Prüfungen sich die Staubsauger im Test stellen müssen.
Akku-Staubsauger (seit 9/24)
Auch die Akkusauger im Test müssen sich in sechs Disziplinen beweisen: Saugen, Handhabung, Umwelteigenschaften, Haltbarkeit, Sicherheit und Schadstoffe. Nachfolgend beschreiben wir, wie die Prüfungen ablaufen.
Einkauf und Preise
Zum Test wählen wir Staubsauger für die vorrangig trockene Reinigung von Teppichen und Hartböden im Haushalt aus, mit den Varianten Staubbeutel, Staubbox oder anderen Filtertechnologien. Für die Auswahl sind Marktbedeutung, Neuheit oder spezielle Auslobungen – zum Beispiel für Tierhaare oder Allergiker – maßgeblich. Die Stiftung Warentest kauft die Sauger anonym im Handel ein. Sie testet weder kostenlose Muster noch Prototypen. Unsere Testdatenbank zeigt Online-Preise (ohne Versandkosten). Seit August 2023 werden sie durch die Preisvergleichswebseite Geizhals.de ermittelt. Preise für Ersatzteile erfragen wir bei den Anbietern.
Saugen: 45 %
Die Saugprüfungen absolvieren die Sauger auf einer automatisierten Prüfeinrichtung. Der Handgriff der Sauger ist eingespannt und die Düse wird von dem Prüfgerät über den Boden gezogen und geschoben. Es wird vorher genau abgewogen, wie viel Fasern, Staub oder Tierhaare zum Beispiel verteilt werden – und wie viel davon ein Sauger anschließend einsaugt.
In allen Saugprüfungen stellen die Tester die Sauger so ein, dass sich die Düsen mit einer Kraft von maximal 35 Newton schieben lassen. Das entspricht in etwa der Kraft, die ein Erwachsener beim Staubsaugen größerer Flächen gerade noch akzeptabel findet. Jeder Staubsauger läuft also mit einer individuell eingestellten Saugleistung. Wenn das nicht möglich ist, werden die Düse verstellt oder der Nebenluftsteller geöffnet.
In allen Saugprüfungen wird ein teilgefüllter Staubbehälter (Beutel oder Staubcontainer) simuliert oder verwendet. Dieser Zustand wird erreicht, indem der Staubbehälter so lange in kleinen Schritten beladen wird, bis ein Unterdruck von 60 Prozent des maximalen Unterdruckwerts erreicht ist. Von dieser Staubmenge entsprechen 40 Prozent der teilgefüllten Beladung. Wir führen die Boden-Saugprüfungen mit der Hauptbodendüse (Elektrobürste) durch, die in der Regel für Teppich und Hartboden bestimmt ist.
Staubaufnahme von Teppichboden und Hartboden, Saugen von Ecken und Kanten, Ritzen. Die Testexpertinnen und -experten messen die Staubaufnahme der Staubsauger in Anlehnung an die Norm Din EN 60312. Beim Hartboden werden zwei Versuche mit einem Vorwärts- und zwei Versuche mit einem Rückwärtsstrich begonnen. Damit alle Staubsauger im Test die gleichen Bedingungen haben, verwendeten wir genormten Prüfstaub. Zum Einsatz kommen künstliche Prüfstäube, die von ihrer Charakteristik realem Hausstaub entsprechen. Die Staubaufnahme vom Wilton-Teppichboden wird von den Testern auf die Saugergebnisse eines Referenzsaugers bezogen.
Faseraufnahme von Teppichboden und Polster. Bewertet werden die Zeit zur Aufnahme der Fasern und die Reinigungszeit der Düse. Für die Prüfung der Faseraufnahme von Polster verwenden wir die Polsterdüse oder geeignetes Zubehör.
Grobgutaufnahme von Teppichboden und Hartboden. Die Grobgutaufnahme erfolgt in Anlehnung an Din EN 60312. Aufgesaugt wird eine Mischung aus gleichen Massenanteilen von Reis und Linsen, wobei zwei Versuche mit einem Vorwärts- und zwei Versuche mit einem Rückwärtsstrich begonnen werden.
Tierhaaraufnahme von Teppichboden. Diese Prüfung erfolgt in Anlehnung an Din EN 60312. Aufgesaugt wird eine homogene Mischung aus Hunde- und Katzenhaaren unterschiedlicher Rassen.
Akku-Laufzeit. Die Akkulaufzeit wird an vollgeladenen Akkus bestimmt. Mitgelieferte Wechselakkus werden berücksichtigt. Der Staubsauger wird jeweils auf Hartboden und auf Teppich positioniert. Im Boden befindet sich ein Loch, um den Unterdruck zu messen. Aus dem gemessenen Unterdruck über der Zeit wird die Laufzeit berechnet. Die Sauger sind dabei so eingestellt, dass sie sich mit einer Kraft von maximal 35 Newton schieben lassen.
Handhabung: 30 %
Fünf Fachleute machen den Alltagstest: Sie beurteilen die Gebrauchsanleitung, Montage und Demontage der Geräte sowie die Griffe, Schalter und Anzeigen. Außerdem das Aufbewahren sowie Tragen der Geräte.
Weitere Prüfpunkte: Wie gut lassen sich Teppich- und Hartboden, Treppen und Polster saugen, Düsen reinigen, Staubbeutel und Filter wechseln oder die Staubbox entleeren und reinigen? Außerdem bewerten wir das Saugen von Semmelbröseln vom Teppichboden und das Saugen von Kaffeepulver vom Hartboden. Bei Akku-Saugern bewerten wir zudem, wie einfach der Umbau zum Kleinsauger gelingt und wie gut sich damit saugen lässt.
Auch bewerten die Testerinnen und Tester, wie gut sich die Staubsauger auf Teppichboden und Hartboden manövrieren lassen oder wie gut man damit unter Möbeln saugen kann. Auch in diesen Prüfungen ist der Sauger so eingestellt, dass sich die Düse mit maximal 35 Newton schieben lässt. Der Akkuwechsel und die Ladezeit werden beurteilt.
Umwelteigenschaften: 15 %
Staubrückhaltevermögen. Die Tester vergleichen den Staubgehalt in der Zu- und Abluft als Abscheidegrad. Je mehr Staub im Filtersystem zurückbleibt, desto höher der Abscheidegrad.
Geräusch auf Teppichboden und Hartboden. Die Experten ermitteln die Schallleistung in Anlehnung an die Norm Din EN 60704–2–1. Dabei muss das Gerät jeweils auf Teppichboden und auf Hartboden saugen. Auch in dieser Prüfung ist der Sauger so eingestellt, dass die Schiebekraft maximal 35 Newton beträgt.
Stromverbrauch. Die Tester berechnen, wie viel Energie der Staubsauger beim Saugen auf Wilton-Teppichboden und Hartboden verbraucht. Das Ergebnis bezieht sich auf jeweils zehn Quadratmeter. Außerdem werden die Erhaltungsladung und der Standby-Verbrauch des Ladegerätes bewertet.
Wechselbarkeit des Akkus. Wir stellen zusätzlich fest, ob die Wechselbarkeit des Akkus (durch Nutzer oder Fachbetrieb) im Falle eines Defekts gegeben ist.
Haltbarkeit: 10 %
Motordauerprüfung. Der Dauertest läuft bei Akku-Staubsaugern über 70 Stunden reine Betriebszeit. Pausen fürs Aufladen und Abkühlen sind in den 70 Stunden nicht inbegriffen.
Stoßprüfung. In der Stoßprüfung werden die Handstaubsauger auf einem Prüfstand über einen Teppich mit Unebenheiten geschoben – insgesamt 75 Stunden mit Unterbrechungen.
Laufzeitverlust des Akkus. Über die Dauer der Motordauerprüfung wird der Laufzeitverlust der Akkus bewertet. Dafür wird die durchschnittliche Laufzeit zu Beginn der Dauerprüfung und am Ende der Prüfung bestimmt. Aus der Differenz ergibt sich der Laufzeitverlust.
Sicherheit: 0 %
Die Prüferinnen und Prüfer beurteilen, ob die Geräte wichtigen Vorschriften der elektrischen Sicherheit genügen. In Anlehnung an Din EN 60335 kontrollieren sie die elektrische Sicherheit der Staubsauger sowie der Ladegeräte und -stationen. Zudem prüfen sie, ob sich Nutzer an scharfen Kanten und Spitzen verletzen und beim Beutel- und Filterwechsel beziehungsweise beim Entleeren der Staubbox die Finger einklemmen können.
Schadstoffe: 0 %
Die Griffe oder andere länger berührte Teile werden auf den Gehalt polyzyklischer aromatischer Kohlenwasserstoffe (PAK) in Anlehnung an die GS-Spezifikation AfPS GS 2019:01 PAK untersucht. Es werden 15 PAK bestimmt. Weiterhin werden die Griffe auf den Gehalt an Phthalat-Weichmachern und kurzkettigen Chlorparaffinen (SCCP) untersucht (nach Extraktion-Analyse mit GC/MS).
Abwertungen
Abwertungen sorgen dafür, dass sich Produktmängel verstärkt auf das Qualitätsurteil auswirken. Abwertungen sind in den Tabellen mit einem Sternchen (*) gekennzeichnet. Sind die Urteile gleich oder nur geringfügig schlechter als die beschriebenen Notenschwellen, ergeben sich nur geringe negative Auswirkungen. Je schlechter die Urteile sind, desto stärker ist der jeweilige Abwertungseffekt. Folgende Abwertungen setzen wir in unseren Staubsauger-Tests ab 9/24 ein:
Saugen. Ab dem Urteil Gut (2,1) fürs Saugen werten wir das Qualitätsurteil ab. Lautet das Urteil Saugen Mangelhaft, kann das Qualitätsurteil nicht besser sein.
- Ab der Note Ausreichend für die Staubaufnahme von Teppichboden oder Hartboden werten wir das Urteil Saugen ab.
- Ab der Note Mangelhaft für die Grobgutaufnahme vom Teppich- oder Hartboden werten wir das Urteil Saugen ab.
- Ab der Note Mangelhaft für die Faseraufnahme vom Teppichboden oder Polster werten wir das Urteil Saugen ab.
- Ab der Note Mangelhaft für die Tierhaaraufnahme vom Teppichboden werten wir das Urteil Saugen ab.
- Ab der Note Mangelhaft für Ritzen oder Ecken und Kanten werten wir das Urteil Saugen ab.
Umwelteigenschaften. Ab dem Urteil Ausreichend für die Umwelteigenschaften werten wir das Qualitätsurteil ab.
- Ab der Note Befriedigend für das Staubrückhaltevermögen werten wir das Urteil Umwelteigenschaften ab.
- Ab der Note Befriedigend für das Geräusch auf Teppich- oder Hartboden werten wir das Urteil Umwelteigenschaften ab.
- Ab der Note Befriedigend für den Stromverbrauch werten wir das Urteil Umwelteigenschaften ab.
- Ist die Wechselbarkeit des Akkus mangelhaft, wird das Urteil Umwelteigenschaften um eine Note abgewertet.
Haltbarkeit. Ab dem Urteil Befriedigend für die Haltbarkeit werten wir das Qualitätsurteil ab. Lautet das Urteil Haltbarkeit Mangelhaft, kann das Qualitätsurteil nicht besser sein.
- Ab der Note Gut (2,1) in der Motordauerprüfung werten wir das Urteil Haltbarkeit ab.
- Ab der Note Gut (2,1) in der Stoßprüfung werten wir das Urteil Haltbarkeit ab.
- Ab der Note Gut (2,1) für den Laufzeitverlust des Akkus werten wir das Urteil Haltbarkeit ab.
Sicherheit. Ab dem Urteil Ausreichend für Sicherheit werten wir das Qualitätsurteil ab. Lautet das Urteil Sicherheit Mangelhaft, kann das Qualitätsurteil nicht besser sein.
Schadstoffe. Ab dem Urteil Ausreichend für Schadstoffe werten wir das Qualitätsurteil ab. Lautet das Urteil Schadstoffe Mangelhaft, kann das Qualitätsurteil nicht besser sein.
Staubsauger mit Kabel (seit 9/24)
Im Staubsauger-Test der Stiftung Warentest müssen sich Kabelsauger in sechs Disziplinen beweisen: Saugen, Handhabung, Umwelteigenschaften, Haltbarkeit, Sicherheit und Schadstoffe. Wir machen transparent, welche Prüfungen die Sauger jeweils durchlaufen.
Einkauf und Preise
Zum Test wählen wir Staubsauger für die vorrangig trockene Reinigung von Teppichen und Hartböden im Haushalt aus, mit den Varianten Staubbeutel, Staubbox oder anderen Filtertechnologien. Für die Auswahl sind Marktbedeutung, Neuheit oder spezielle Auslobungen – zum Beispiel für Tierhaare oder Allergiker – maßgeblich. Die Stiftung Warentest kauft die Sauger anonym im Handel ein. Sie testet weder kostenlose Muster noch Prototypen. Unsere Testdatenbank zeigt Online-Preise (ohne Versandkosten). Seit August 2023 werden sie durch die Preisvergleichswebseite Geizhals.de ermittelt. Preise für Ersatzteile erfragen wir bei den Anbietern.
Saugen: 45 %
Die Saugprüfungen absolvieren die Sauger auf einer automatisierten Prüfeinrichtung. Der Handgriff der Sauger ist eingespannt und die Düse wird von dem Prüfgerät über den Boden gezogen und geschoben. Es wird vorher genau abgewogen, wie viel Fasern, Staub oder Tierhaare zum Beispiel verteilt werden – und wie viel davon ein Sauger anschließend einsaugt.
In allen Saugprüfungen stellen die Tester die Sauger so ein, dass sich die Düsen mit einer Kraft von maximal 35 Newton schieben lassen. Das entspricht in etwa der Kraft, die ein Erwachsener beim Staubsaugen größerer Flächen gerade noch akzeptabel findet. Jeder Staubsauger läuft also mit einer individuell eingestellten Saugleistung. Wenn das nicht möglich ist, werden die Düse verstellt oder der Nebenluftsteller geöffnet.
In allen Saugprüfungen wird ein teilgefüllter Staubbehälter (Beutel oder Staubcontainer) simuliert oder verwendet. Dieser Zustand wird erreicht, indem der Staubbehälter so lange in kleinen Schritten beladen wird, bis ein Unterdruck von 60 Prozent des maximalen Unterdruckwerts erreicht ist. Von dieser Staubmenge entsprechen 40 Prozent der teilgefüllten Beladung. Wir führen die Boden-Saugprüfungen mit der Hauptbodendüse durch, die in der Regel für Teppich- und Hartboden bestimmt ist.
Staubaufnahme von Teppichboden und Hartboden, Saugen von Ecken und Kanten, Ritzen. Die Testexpertinnen und -experten messen die Staubaufnahme der Staubsauger in Anlehnung an die Norm Din EN 60312. Beim Hartboden werden zwei Versuche mit einem Vorwärts- und zwei Versuche mit einem Rückwärtsstrich begonnen. Damit alle Staubsauger im Test die gleichen Bedingungen haben, verwenden wir genormten Prüfstaub. Zum Einsatz kommen künstliche Prüfstäube, die von ihrer Charakteristik realem Hausstaub entsprechen. Die Staubaufnahme vom Wilton-Teppichboden wird von den Testern auf die Saugergebnisse eines Referenzsaugers bezogen.
Faseraufnahme von Teppichboden und Polster. Bewertet werden die Zeit zur Aufnahme der Fasern und die Reinigungszeit der Düse. Für die Prüfung der Faseraufnahme von Polster verwenden wir die Polsterdüse oder geeignetes Zubehör.
Grobgutaufnahme von Teppichboden und Hartboden. Die Grobgutaufnahme erfolgt in Anlehnung an Din EN 60312. Aufgesaugt wird eine Mischung aus gleichen Massenanteilen von Reis und Linsen, wobei zwei Versuche mit einem Vorwärts- und zwei Versuche mit einem Rückwärtsstrich begonnen werden.
Tierhaaraufnahme von Teppichboden. Diese Prüfung erfolgt in Anlehnung an Din EN 60312. Aufgesaugt wird eine homogene Mischung aus Hunde- und Katzenhaaren unterschiedlicher Rassen.
Handhabung: 30 %
Fünf Fachleute machen den Alltagstest: Sie beurteilen die Gebrauchsanleitung, Montage und Demontage der Geräte sowie die Griffe, Schalter und Anzeigen. Außerdem das Aufbewahren sowie Tragen der Geräte.
Weitere Prüfpunkte: Wie gut lassen sich Teppich- und Hartboden, Treppen und Polster saugen, Düsen reinigen, Staubbeutel und Filter wechseln oder die Staubbox entleeren und reinigen? Weiter bewerten wir das Saugen von Semmelbröseln vom Teppichboden und das Saugen von Kaffeepulver vom Hartboden.
Zudem prüfen wir, wie einfach der Umbau des Saugers zur Nutzung von Kleinzubehör gelingt und wie gut sich damit saugen lässt. Auch bewerten die Testerinnen und Tester, wie gut sich die Staubsauger auf Teppichboden und Hartboden manövrieren lassen oder wie gut man damit unter Möbeln saugen kann. Auch in diesen Prüfungen ist der Sauger so eingestellt, dass sich die Düse mit maximal 35 Newton schieben lässt.
Umwelteigenschaften: 15 %
Staubrückhaltevermögen. Die Tester vergleichen den Staubgehalt in der Zu- und Abluft als Abscheidegrad. Je mehr Staub im Filtersystem zurückbleibt, desto höher der Abscheidegrad.
Geräusch auf Teppichboden und Hartboden. Die Experten ermitteln die Schallleistung in Anlehnung an die Norm Din EN 60704–2–1. Dabei muss das Gerät jeweils auf Teppichboden und auf Hartboden saugen. Auch in dieser Prüfung ist der Sauger so eingestellt, dass die Schiebekraft maximal 35 Newton beträgt.
Stromverbrauch. Die Tester ermitteln während der Staubaufnahmeprüfung auch, wie viel Energie der Staubsauger beim Saugen auf Wilton-Teppichboden und Hartboden verbraucht. Das Ergebnis bezieht sich auf jeweils zehn Quadratmeter.
Haltbarkeit: 10 %
Motordauerprüfung. Der Dauertest läuft bei Staubsaugern mit Netzkabel unterbrochen von Ruhepausen über 600 Stunden. Das entspricht einer erwarteten Lebensdauer von etwa zehn Jahren.
Stoß- und Fallprüfung. In der Stoßprüfung fahren die Staubsauger 10 000-mal über Schwellen und stoßen 1 000-mal gegen Pfosten. In der Fallprüfung muss die Saugdüse 1 200 Stürze aus 80 Zentimetern Höhe überstehen. Das Kabel wird 6 000-mal aus- und eingezogen. Die Schlauchbefestigung wird geprüft, indem der Schlauch bei eingespanntem Anschlussstutzen 40 000-mal geschwenkt wird. Zudem belasten wir die Rohre, Schläuche und Nebenluftsteller je zehn Sekunden lang mit etwa 70 Kilogramm.
Sicherheit: 0 %
Die Prüferinnen und Prüfer beurteilen, ob die Geräte wichtigen Vorschriften der elektrischen Sicherheit genügen. In Anlehnung an DIN EN 60335 kontrollieren sie die elektrische Sicherheit der Staubsauger. Zudem prüfen sie, ob sich Nutzer an scharfen Kanten und Spitzen verletzen und beim Beutel- und Filterwechsel beziehungsweise beim Entleeren der Staubbox die Finger einklemmen können.
Schadstoffe: 0 %
Die Griffe oder andere länger berührte Teile werden auf den Gehalt polyzyklischer aromatischer Kohlenwasserstoffe (PAK) in Anlehnung an die GS-Spezifikation AfPS GS 2019:01 PAK untersucht. Es werden 15 PAK bestimmt. Weiterhin werden die Griffe auf den Gehalt an Phthalat-Weichmachern und kurzkettigen Chlorparaffinen (SCCP) untersucht (nach Extraktion-Analyse mit GC/MS).
Abwertungen
Abwertungen sorgen dafür, dass sich Produktmängel verstärkt auf das Qualitätsurteil auswirken. Abwertungen sind in den Tabellen mit einem Sternchen (*) gekennzeichnet. Sind die Urteile gleich oder nur geringfügig schlechter als die beschriebenen Notenschwellen, ergeben sich nur geringe negative Auswirkungen. Je schlechter die Urteile sind, desto stärker ist der jeweilige Abwertungseffekt. Folgende Abwertungen setzen wir in unseren Staubsauger-Tests ab 9/24 ein:
Saugen. Ab dem Urteil Gut (2,1) fürs Saugen werten wir das Qualitätsurteil ab. Lautet das Urteil Saugen Mangelhaft, kann das Qualitätsurteil nicht besser sein.
- Ab der Note Ausreichend für die Staubaufnahme von Teppichboden oder Hartboden werten wir das Urteil Saugen ab.
- Ab der Note Mangelhaft für die Grobgutaufnahme vom Teppich- oder Hartboden werten wir das Urteil Saugen ab.
- Ab der Note Mangelhaft für die Faseraufnahme vom Teppichboden oder Polster werten wir das Urteil Saugen ab.
- Ab der Note Mangelhaft für die Tierhaaraufnahme vom Teppichboden werten wir das Urteil Saugen ab.
- Ab der Note Mangelhaft für Ritzen oder Ecken und Kanten werten wir das Urteil Saugen ab.
Umwelteigenschaften. Ab dem Urteil Ausreichend für die Umwelteigenschaften werten wir das Qualitätsurteil ab.
- Ab der Note Befriedigend für das Staubrückhaltevermögen werten wir das Urteil Umwelteigenschaften ab.
- Ab der Note Befriedigend für das Geräusch auf Teppich- oder Hartboden werten wir das Urteil Umwelteigenschaften ab.
- Ab der Note Befriedigend für den Stromverbrauch werten wir das Urteil Umwelteigenschaften ab.
Haltbarkeit. Ab dem Urteil Befriedigend für die Haltbarkeit werten wir das Qualitätsurteil ab. Lautet das Urteil Haltbarkeit Mangelhaft, kann das Qualitätsurteil nicht besser sein.
- Ab der Note Gut (2,1) in der Motordauerprüfung werten wir das Urteil Haltbarkeit ab.
- Ab der Note Gut (2,1) in der Stoß- und Fallprüfung werten wir das Urteil Haltbarkeit ab.
Sicherheit. Ab dem Urteil Ausreichend für Sicherheit werten wir das Qualitätsurteil ab. Lautet das Urteil Sicherheit Mangelhaft, kann das Qualitätsurteil nicht besser sein.
Schadstoffe. Ab dem Urteil Ausreichend für Schadstoffe werten wir das Qualitätsurteil ab. Lautet das Urteil Schadstoffe Mangelhaft, kann das Qualitätsurteil nicht besser sein.
Weitere Prüfprogramme
Bildergalerie Prüflabor Tierhaare
Wie testet die Stiftung Warentest die Tierhaaraufnahme der Staubsauger?
Kommentarliste
Nutzerkommentare können sich auf einen früheren Stand oder einen älteren Test beziehen.
@Davidbzn: Die Testdaten zeigen die Gesamtnote für das Prüfkriterium „Schadstoffe". Wir überprüften die Griffe oder andere länger berührte Teile werden auf den Gehalt polyzyklischer aromatischer Kohlenwasserstoffe (PAK) in Anlehnung an die GS-Spezifikation AfPS GS 2019:01 PAK. Weiterhin werden die Griffe auf den Gehalt an Phthalat-Weichmachern und kurzkettigen Chlorparaffinen (SCCP) untersucht (nach Extraktion-Analyse mit GC/MS). Wurden geringe Spuren der genannten Schadstoffe nachgewiesen, so kann das Urteil nicht mehr "Sehr Gut" lauten.
Hallo sehr geehrtes Team der Stiftung Warentest,
da mir das Thema Schadstoffe im Alltag wichtig ist, versuche ich danke ihrer Tests dies auch bei Haushaltsgeräten zu berücksichtigen. Leider wird nicht im Detail auf die Notenvergabe bei Schadstoffen eingegangen. Mich würde beim aktuell getesteten Miele Guard S1 Performance (Note 2,9) sowie beim zuvor getesteten Miele Guard L1 Performance (Note 1,6) und dem Miele
Complete C3 Starlight EcoLine SGSG3 (Note 1,6) interessieren, auf welchen Funden die Schadstoffbeurteilungen beruhen. Vor allem, da jeder andere Getestete Miele-Sauger hier durchweg mit der Note 1,0 abschneidet. vielen Dank für eine Einordnung! freundliche Grüße, David
@EHinrichS: Den von Ihnen genannten Akkusauger haben wir nicht untersucht und können Ihnen daher zu diesem Gerät keine Einschätzung abgeben. Ihre Nachfragen haben wir als Testwunsch registriert.
Danke für Ihre Reaktion. Es handelt sich um folgendes von Chip entworfenes Modell:
Der Staubsauger DS02
30 Euro Rabatt
Der Staubsauger DS02
Die wichtigsten Eckdaten:
3 Saugleistungsstufen
Hohe Saugleistung
Beutelloses Filter-System
Komfortable Bedienung
Bis zu 54 Minuten Akkulaufzeit
Unser Staubsauger überzeugt durch geprüftes CHIP-Know-how, starke Saugleistung und top Preis-Leistung. Mit HEPA 13-Filter, flexiblem Gelenk, drei Leistungsstufen und LED-Bodendüse reinigt er gründlich - sogar unter dem Sofa. Einfach per Knopfdruck entleerbar.
139 €
@Snake2010: Wir haben in unserer Datenbank aktuell über 70 Akkusauger mit Elektrobürste. Ihren Testwunsch haben wir an unser Untersuchungsteam weiter geleitet. Vielen Dank dafür!