Mit 200 km/h durch L.A.: Schwede fährt Eine-Million-Dollar-Auto zu Schrott - DER SPIEGEL
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Mit 200 km/h durch L.A. Schwede fährt Eine-Million-Dollar-Auto zu Schrott

Eine halsbrecherische Wettfahrt durch Malibu endete an einem Strompfosten: Mit fast 200 km/h fuhr ein Schwede seinen Ferrari Enzo zu Schrott - und entstieg dem Eine-Million-Dollar-Gefährt fast unverletzt. Schuld soll ein Deutscher namens Dietrich sein.
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Los Angeles - Nur 400 Exemplare wurden ab 2002 von ihm gebaut: Das 650 PS starke Sondermodell Ferrari Enzo war eine Hommage an den Firmengründer der Italiener und wurde nur an ihre treuesten und an prominente Kunden verkauft. Nun endete eines der inzwischen rund eine Million Dollar teuren Exemplare als Totalschaden in Los Angeles.

Der Sportwagen des 44-jährigen Stefan Eriksson sei am Dienstagabend (Ortszeit) im Prominentenviertel Malibu mit beinahe 200 km/h von der Straße abgekommen und an einen Strompfosten geknallt, sagte Polizeisprecher Philip Brooks der Nachrichtenagentur AFP. Der schwedische Unternehmer sei nur leicht verletzt worden. "Für eine Million Dollar bekommt man ziemlich gute Sicherheitsvorrichtungen, und in diesem Fall hat es offensichtlich funktioniert", sagte Brooks.

Die Umstände der verhängnisvollen Fahrt waren zunächst noch unklar. Laut Brooks hat sich der Ferrari ein Rennen mit einem Mercedes SLR geliefert, der für gut 500.000 Dollar zu haben ist. Eriksson habe in einer Vernehmung behauptet, nicht er habe am Steuer gesessen, sondern ein Deutscher namens Dietrich, der nach dem Crash geflohen sei. Die Polizei fahndet nun nach dem angeblichen Fahrer.

abl/AFP