Norwegisches Kreuzfahrtschiff vor den Bermudas auf Grund gelaufen - DER SPIEGEL
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Vor Bermuda Kreuzfahrtschiff auf Grund gelaufen

Ein Kreuzfahrtschiff ist vor den Bermuda-Inseln im Atlantik auf Grund gelaufen. Gäste und Besatzung sind unversehrt. Ein Stromausfall soll die "Norwegian Dawn" vom Kurs abgebracht haben.
Kreuzfahrtschiff "Norwegian Dawn": Nach Stromausfall auf Grund gelaufen
Kreuzfahrtschiff "Norwegian Dawn": Nach Stromausfall auf Grund gelaufen

Kreuzfahrtschiff "Norwegian Dawn": Nach Stromausfall auf Grund gelaufen

Foto: Gary Cameron / REUTERS
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Vor den britischen Bermuda-Inseln ist ein Kreuzfahrtschiff der "Norwegian Cruise Line" auf Grund gelaufen. Kurz nach dem Ablegen der "Norwegian Dawn" habe es einen Stromausfall auf dem Schiff gegeben, berichteten US-Medien. Der Schiffsrumpf lag in der Fahrrinne auf Grund.

Inzwischen soll die Stromversorgung und damit der Service an Bord aber wieder funktionieren. Alle Passagiere und Besatzungsmitglieder seien wohlauf, teilte Norwegian Cruise Line weiter mit.

Die Reederei bestätigte, es habe ein Problem mit dem Antrieb gegeben. Das Schiff habe den Meeresboden berührt. Ein unabhängiges Taucher-Team soll sich davon überzeugt haben, dass der Schffsrumpf intakt ist. "Mit der Flut am Abend wurde das Schiff wieder flottgemacht und ist über Nacht vor Anker gegangen", hieß es in einer Stellungnahme des in Miami ansässigen Unternehmens.

Zum Unfallzeitpunkt sollen sich 2675 Passagiere und mehr als tausend Besatzungsmitglieder an Bord befunden haben. Das Schiff hatte King's Wharf auf den Bermudas gegen 17 Uhr verlassen und Kurs auf die US-Metropole Boston genommen. Aufgrund des Stromausfalls kam es vom Kurs ab.

Die Zeitung "USA Today" berichtete, im Kurznachrichtendienst Twitter hätten Passagiere mitgeteilt, dass das Schiff frühestens am Mittwochmorgen (Ortszeit) weiterfahre.

Dem Zeitungsbericht zufolge ist die knapp 300 Meter lange "Norwegian Dawn" 13 Jahre alt. 2009 und 2013 habe sie bereits Elektrizitätsprobleme gehabt. Es soll jetzt auf weitere Defekte untersucht werden.

ala/dpa/AFP