DaimlerChrysler: Entlassungen kosten über vier Milliarden Mark - DER SPIEGEL
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DaimlerChrysler Entlassungen kosten über vier Milliarden Mark

Die Sanierung der defizitären US-Tochter Chrysler wird nicht billig. Allein die geplante Entlassung von 26.000 Mitarbeitern wird den Konzern nach Schätzungen von Analysten umgerechnet mehr als vier Milliarden Mark kosten.
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Detroit - Der Automobilhersteller will den Personalabbau vorwiegend über Vorruhestandsregelungen erreichen, um Geld zu sparen. "Die Entlassung eines Arbeiters würde den Konzern rund 182.000 Dollar kosten", kalkuliert Christian Breitsprecher, Experte für Automobilwerte bei der Deutschen Bank. Die Verabschiedung in den Vorruhestand würde dagegen jeweils nur mit 50.000 Dollar zu Buche schlagen.

Welche Summe auf diese Weise eingespart werden könnte, lässt sich nach Auskunft des Analysten allerdings kaum im Voraus abschätzen, weil niemand weiß, wie viele Mitarbeiter sich auf eine solche Regelung einlassen werden.

"Wenn man davon ausgeht, dass die Hälfte der Arbeiter entlassen wird und sich die andere Hälfte in den Vorruhestand verabschiedet, müsste DaimlerChrysler mit rund 2,3 Milliarden Dollar rechnen", erklärt Breitsprecher.

Eines jedenfalls scheint für den Experten sicher: "Die Rückkehr zu akzeptablen Profiten bei Chrysler wird ein langer und schmerzhafter Prozess sein, der sich über mehrere Jahre hinziehen wird".

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