Deutsche Bank: Gedämpfte Stimmung beim NYSE-Listing - DER SPIEGEL
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Deutsche Bank Gedämpfte Stimmung beim NYSE-Listing

Die Deutsche Bank wird ab heute auch an der New Yorker Börse gehandelt. Nach einer großen Eröffnungsfeier ist den Bankern jedoch nicht zumute.
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Frankfurt am Main - Die Deutsche Bank   wird an diesem Mittwoch erstmals an der New York Stock Exchange notiert. Europas größtes Geldhaus ist damit das fünfzehnte deutsche Unternehmen, das auch an der Wall Street gelistet wird. Vorstandschef Rolf Breuer will mit dem Festhalten am Termin des Börsengangs wenige Wochen nach den Terroranschlägen in New York und Washington ein Signal setzen. Er sieht darin ein Zeichen der "engen Verbundenheit zum weltweit wichtigsten Finanzplatz und zum amerikanischen Volk". Die Vorbereitungen für die Notierung liefen seit mehreren Monaten.

Für die Deutsche Bank ist die New York Stock Exchange die zehnte Börse, an der ihre Anteilsscheine gehandelt werden. Die Papiere des Geldhauses kommen als globale Namensaktien auf den Markt. Das Gesamtvolumen der umlaufenden Aktien verändert sich aber nicht.

Verzicht auf große Listing-Feier

Wegen der Terroranschläge verzichtet die Deutsche Bank auf spektakuläre PR-Gags, wie Sie bisher bei den Zweitlistings deutscher Unternehmen an der NYSE üblich waren. Die Aufnahme des Handels soll eher ruhig verlaufen. "Wir wollen kein großes Brimborium machen", so Banksprecher Dierk Hartwig, "da werden keine Geschenke vom Balkon geworfen wie bei anderen Börsengängen." Nur wenige Vorstandsmitglieder werden am Mittwoch zusammen mit Breuer das traditionelle "Bell Ringing" und die Feststellung des ersten Kurses auf dem Parkett verfolgen.