Gerüchte-Roundup: Echter Name der Vision Pro, Watch-Keramik-Comeback, iMac M6 | heise online

Gerüchte-Roundup: Echter Name der Vision Pro, Watch-Keramik-Comeback, iMac M6

In den vergangenen Tagen sickerten weitere Details zu Apples Produktplanung durch. Dabei geht es nicht nur um neue, sondern auch alte Geräte.

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Apple Watch Edition im Keramikgehäuse

Apple Watch Edition im Keramikgehäuse: Kommt das Design wieder?

(Bild: Apple)

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Nach dem Paukenschlag vom Dienstag, bei dem Apple überraschend neue Mac-mini-Modelle mit M5 Pro und M6 sowie Mac-Studio-Workstations mit M5 Max und M5 Ultra vorgestellt hatte, fragt sich die Gerüchteküche, wie es im Hinblick auf Hardware bei Apple weitergeht. Neben dem iPhone-Event Anfang September (mit iPhone 18 Pro, 18 Pro Max und Ultra), dessen Ankündigung in den kommenden Tagen erwartet wird, gibt es nun weitere kleinere und größere Details von verschiedenen Leakern. Diese betreffen unter anderem die Vision Pro, die Apple Watch sowie den iMac und kommende Home-Produkte des Herstellers.

Als die Vision Pro im Jahr 2024 auf den Markt kam, gab es vorab viele Gerüchte zum Namen. Lange hieß es, Apple erwäge für sein allererstes Mixed-Reality-Gerät die Bezeichnung „Reality Pro“ samt Betriebssystem „realityOS“, aus dem dann visionOS wurde. Wie der Leaker Kosutami, bekannt durch seine Angaben zu in Entwicklung befindlichen Apple-Produkten, auf X verbreitete, scheint Reality Pro zumindest intern lange der mögliche Siegername bei Apple gewesen zu sein. Entsprechende Strings wie „realityprorealityosdev“ sollen länger im System geblieben sein. Apple hatte zudem verschiedene passende Marken wie „Reality One“, eben „Reality Pro“ oder auch „Reality Processor“ über eine Briefkastentochter angemeldet. Auch „realityOS“ wurde zwischenzeitlich geschützt und im App Store tauchten Referenzen auf. Eine weitere Namensmöglichkeit soll „xr Pro“ (für Extended Reality) gewesen sein. Apple landete dann aber bei Vision Pro, visionOS sowie „Spatial Computing“ als Oberbegriff.

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Eine weitere Gerüchteangabe mit einem gewissen Retrobezug betrifft die Apple Watch. Auch hier tat sich Kosutami mit einem Leak hervor. Seinen Angaben zufolge plant Apple mit der Series 12, die im September erwartet wird, die Rückkehr zu einem Keramikgehäuse zumindest in einem Modell. Der Konzern hatte mit der Series 2 im September 2016 erstmals ein solches Modell in weißer Farbgebung als „Edition“ eingeführt, das die (leidlich verrückte) Gold-Variante ablöste. Mit der Series 3 gab es dann auch noch eine grau-schwarze Keramik-Option, ab 2018 verschwand dann die Edition ganz und mit ihr auch die Keramik als Gehäuse. Neben Kosutami glaubt auch Bloomberg-Reporter Mark Gurman an die Rückkehr, allerdings könne es auch 2027 sein. Derzeit verkauft Apple die Watch in Titan und Alu, auch eine Rückkehr der lange stets verfügbaren Stahlversion gilt als denkbar.

Unterdessen geht es auch beim Mac und den Home-Geräten weiter. Den iMac will Apple laut Gurman noch in diesem Jahr auf Modellstand M6 bringen. Da die All-in-One-Maschine mit 24 Zoll derzeit noch einen M4 aus dem Jahr 2024 besitzt, gilt dies als logischer Schritt. Zusätzlich sind offenbar neue Farben geplant, vermutlich auch neue, Apple-eigene WLAN- und Bluetooth-Chips. An einer Variante mit größerem Bildschirm werkelt Apple offenbar noch; ob diese jemals erscheint, bleibt unklar.

Bei den Home-Geräten soll Apple in diesem Jahr mindestens neue HomePod-mini-Modelle, ein überarbeitetes Apple TV mit Siri-AI-Fähigkeiten sowie einen lange erwarteten Home Hub im Stil eines iPads (eventuell auch mit Lautsprecher-Dock) planen. Gurman will hier vernommen haben, dass Apples Ladenbesatzungen derzeit an der Planung für dazu passende Store-Layouts seien. Die Geräte sollen in den sogenannten Avenues platziert werden, also jeweils an den Wänden neuerer Apple-Läden, wo jetzt schon Home-Produkte sowie Kopfhörer stehen. Auch Zubehör für die Neu-Hardware will Apple verkaufen.

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(bsc)